Im Blog Arkanil gibt es nun eine Rezension zum Abenteuer Der Fall des Fürsten, dem ersten Teil der Kaiserstern-Kampagne. Der Rezensent hadert darin mit dem Konzept von Abenteuern zum Metaplot und sieht das Abenteuer für Leute, die dieses Konzept ebenfalls nicht mögen, als wenig empfehlenswert an:
»Wer Charaktere im garethischen Hochadel ausspielen und Metaplot-Dichte am Spieltisch erleben möchte, wird mit Der Fall des Fürsten zufrieden sein. Wer eingreifen will, nicht nur beobachten, den hält der Band auf Abstand. Das ist eine Entscheidung. Praktisch bedeutet das: Es ist eine Kampagne für Spieler, die das lebendige Aventurien erleben und dichte Atmosphäre genießen möchten und dafür auf Handlungsfreiheit verzichten können.«
– aus dem Fazit
Quelle: Arkanil








Danke für die Verlinkungen. Wenn ich eine Anmerkung machen darf: Ich hadere weniger mit dem Konzept von Abenteuern zum Metaplot allgemein, sondern damit, wie dieses Abenteuer zum Metaplot konzeptionell gestaltet ist. 🙂
OK, für mich klingt die Kritik halt schon danach, dass das, was bei einer Kampagne zum Metaplot halt nötig ist – nämlich bestimmte Stationen festzulegen, denen der Plot dann auch folgt, dir grundsätzlich nicht passt. Den Fazit klingt halt auch danach – du schreibst ja, dass Leute, die gerne Metaplotabenteuer des Lebendigen Aventurien spielen, da Spaß haben werden.
Der Einwand ist fair. Aber ich glaube, der Text macht die Unterscheidung: Das Problem ist nicht der Metaplot, sondern dass das Abenteuer den Weg zum Metaplot genauso festschreibt wie das Ergebnis.