Kategorie: Rezension (Seite 99 von 118)

Engors Retro-Rezension von „Der Schatz der Noiona“

Engors Dereblick richtet sich erneut in die Vergangenheit. Das DSA3-Abenteuer Der Schatz der Noiona spielt im Jahr 28 Hal in einem Selemer Noionitenkloster. Auch wenn der Schauplatz eine Besonderheit für eine Schatzsuche darstellt, hält Engor die Handlung für zu stark inszeniert. Der Einstieg sei einfallslos und Vorlesetexte mit langen Monologen von Meisterpersonen verstärken den Eindruck von Starrheit. Insgesamt kommt er somit nur zu einer mäßigen Wertung.

„[…] dass den NSC oft noch ellenlange, theatralisch wirkende Monologe in den Mund gelegt werden. Das nimmt der guten Grundidee doch einiges an Reiz, wenn man zunehmend verspürt, dass eigenes Handeln vergleichsweise geringe Konsequenzen hat und vieles eher darauf angelegt ist, bestimmte Plotabschnitte zu erreichen.“

Engor in seiner Kritik

Quelle: Engors Dereblick

Engors Blick auf das Heldenwerk-Archiv III

Engor hat sich das Heldenwerk-Archiv III genauer angeschaut. Dabei kommt er zum Schluss, dass es bei diesem sowohl eine gute Abenteuerauswahl gibt, als auch eine gelungene Erweiterung der Abenteuer durch das vorhandene Zusatzmaterial:

„Das Heldenwerk-Archiv III bietet eine gute Auswahl von sieben Abenteuern, die mehrheitlich einen eher düsteren Unterton haben und sich eher an erfahrenere Charaktere richten. Gelungen ist diesmal auch das Zusatzmaterial, weil in vielen Abenteuern gezielt an den Stellen Texte hinzugefügt wurden, die in der Originalversion zu kurz aufgefallen waren oder ganz entfallen mussten.“

– Engor in seinem Fazit

Quelle: Engors Dereblick

Aventurisches Pandämonium 2 im Weltenraum

Das vor kurzem erschienene Aventurische Pandämonium 2 hat der Kanzler von Moosbach im Weltenraum rezensiert. Wie schon im ersten Teil überzeugt die Strukturierung der Inhalte und die Vielfalt der Dämonen, ebenso tragen die zahlreichen Illustrationen zu einem guten Eindruck bei. Als abträglich bewertet er Beiträge zur Lykanthropie und wie die Inhalte auf zwei Bände verteilt wurden.

„Eingeleitet werden diese Informationen, fast schon traditionell, mit einem schönen In Game Text, seien es alte Märchen, Berichte von Geweihten, oder Abhandlungen von Magiern. Es gibt dabei so viele Dämonen, dass für jede Situation der richtige gefunden werden kann und man kann auch den richtigen Herausforderungsgrad wählen.“

Kanzler von Moosbach, Weltenraum

Insgesamt liegt seine Bewertung gleichauf mit der des ersten Bandes.

Quelle: Weltenraum

Heldenwerk-Archiv II im Dereblick

Als Teil seines angekündigten Nachholpensums hat sich Engor das Heldenwerk-Archiv II angeschaut. Er listet die Bonusinhalte der sieben Abenteuer auf und beurteilt deren Mehrwert. Generell hält er das Zusatzmaterial für sinnvoll um die Einschränkungen durch das 16-seitige Originalformat auszugleichen. Besonders hebt er Sklaven für eine Nacht dabei heraus. Der Sammlung des Jahres 2017 bescheinigt er insgesamt eine gelungene Vielfalt.

„Was mir hier auffällt, ist eine gute Durchmischung von sehr bodenständigen Handlungen wie in Deicherbe und Rübenernte und Abenteuern von größerer Tragweite (z.B. Die Paligan-Akten, bei denen man immerhin Staatsgeheimnisse in seinen Besitz bringen kann) oder sehr existenziellen Bedrohungen (wie das mörderische Drei Farben Schnee, bei dem man vor allem mit sehr gefährlichen Gegnern konfrontiert wird).

Engor in seiner Rezension

Engor beim Elfenkrieg

Nachdem der achte von zwölf Teilen der Romanreihe „Die Phileasson-Saga“ vor kurzem erschienen ist, hat Engor nun seinen prüfenden Blick auf den Elfenkrieg geworfen. Aus seiner Sicht hat sich die Wartezeit von einem Jahr gelohnt.

Die Handlungsstränge der beiden Mannschaften trennen sich und verlaufen in sehr unterschiedlichen Bahnen, enden aber beide offen. Insbesondere erreicht die Geschichte um Beorn eine neue Epikstufe, die auch auf den weiteren Verlauf der Saga hindeutet.

„Die neue Umgebung der Inseln im Nebel verleihen den Ereignissen zudem noch deutlich mehr Mystik, wobei endgültig deutlich wird, dass die Wettfahrt letztlich nur Staffage in einem deutlich größeren Handlungsrahmen ist, der Vergangenheit und Zukunft Aventuriens miteinander verbindet. „

Engor in seiner Rezension

Quelle: Engors Dereblick

Nerds gegen Stephan rezensiert „Mischa, der Wolf & der Goblin“

Philipp Lohmann gibt einen Überblick und seine Bewertung zum Kinderbuch Mischa, der Wolf & der Goblin ab. Er fasst die Geschichte von Hagen Tronje Grützmacher im nunmehr dritten Band der DSA-Märchenreihe aus dem Verlag Schwarzer Ritter ohne Spoiler zusammen. Insgesamt gefällt es ihm nicht zuletzt wegen der kindgerechten Illustrationen von Rudolf Eizenhöfer.

„Die Geschichte, die mit Madas Wolfsmord überraschend düster beginnt (waren die vorherigen beiden Bücher sicherlich auch bedenkenlos für Kindergartenkinder geeignet, würde ich hiermit eher GrundschülerInnen beglücken), nimmt einen für die jungen ZuhörerInnen spannenden Verlauf und endet in einem überraschenden Story-Twist.“

Philipp Lohmann in seiner Buchbesprechung

Der Ringbote rezensiert „Der stille Pfad“

André Frenzer vom Ringboten rezensiert das Heldenwerkabenteuer Der stille Pfad. Er lobt die Ausarbeitung des Handlungsortes, vermisst aber das Heldenhafte, das vom Reihennamen suggeriert wird und kommt insgesamt zu keinem positiven Fazit.

„Es gibt zwar durchaus positive Aspekte – wie die gute Ausarbeitung des Handlungsortes. Als Abenteuer wusste mich „Der stille Pfad“ jedoch nicht zu fesseln.“

– André Frenzer in seinem Fazit

Quelle: Der Ringbote

Engor liest Blutsbande

Der fünfte Band Blutsbande aus der Reihe Das Blut der Castesier wird auf Engors Dereblick beleuchtet. Die Annahme, dass sich die drei Handlungsstränge kreuzen würden, bestätigt sich am Ende zumindest teilweise. Engor fasst die Geschichte und Entwicklung der Charaktere Lucia, Sabella und Valerius zusammen: Lucia, der Gladiatorin, bescheinigt er am wenigsten Entwicklung. Beim Bandenführer Valerius sieht er die interessanteste Perspektive, unter anderem auch, weil sich dort offene Fragen um die ursprüngliche Geschichte aufgetan haben.

„Bemerkenswert ist nach wie vor die Anlage aller Geschwister als Charaktere mit dunklen Schattierungen, begehen doch alle drei auch in diesem Roman moralische Grenzüberschreitungen.

Zudem deutet sich an, dass es um weit mehr als die einfache Rachegeschichte geht, die in den ersten Romanen entwickelt wurde.“

Engor in seiner Rezension

Quelle: Engors Dereblick

Spieglein, Spieglein, Nandurion

Der Februar ist trotz eines zusätzlichen Tages inzwischen abgehakt, Zeit für Nandurion also, sich mit den Rezensionen und Scriptoriums-Werken des letzten Monats zu beschäftigen. Im Rezensionsspiegel findet ihr vier Beiträge zum Aventurischen Herbarium und sechs weitere Rezensionen verlinkt. Im Scriptoriumsspiegel findet ihr die neun Zugänge des Monats Februar im Scriptorium Aventuris.

Quellen: Nandurion (Rezensionsspiegel, Scriptoriumsspiegel)

Aventurisches Herbarium im Weltenraum

Der erste Teil des Aventurischen Herbariums wurde nun auch im Weltenraum der Prüfung unterzogen. Der Kanzler von Moosbach kann dem Quellenband überwiegend gute Seiten abgewinnen, wie z.B. die Strukturierung, vereinfachte Regeln und die alchimistische Äquivalenzlehre. Somit fällt seine Wertung sehr positiv aus.

„Es passiert nicht mehr unbedingt, dass die hier vorgestellten Tränke ablaufen oder schal werden. Manche Spieler in unserer Runde finden es auch ein wenig mühsam, wenn sie einen Heiltrank verabreichen und erkennen müssen, dass er abgelaufen ist und diese waren sehr froh, dass dies grundsätzlich nicht mehr vorkommt.“

Kanzler von Moosbach, Weltenraum

Quelle: Weltenraum

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