Kategorie: Rezension (Seite 100 von 118)
In der aktuellen Ausgabe der Late Nerd Show rezensiert Mháire Stritter von Orkenspalter TV das Aventurische Herbarium. Der Band kommt dabei durchaus positiv weg, allerdings wird der Punkt aufgeworfen, ob man den Band nicht hätte straffen können:
„Das ist dann am Ende ein teilweise sich kurios wiederholendes Buch, weil die Informationen an mehrfacher Stelle immer wieder und wieder und wieder stehen. Das ist natürlich einerseits nützlich, weil, egal wo man schaut, man bekommt das, was man sucht, oder zumindest einen klaren Verweis darauf, wo man es suchen muss – Struktur also 1a in dem Sinne von Findbarkeit, aber […] man hat das Gefühl, man hätte diesen Band durchaus straffen können. Es ist aber ein nutzbares Buch, wenn man teilweise die Regeltiefe haben will oder wenn man gerade mit solchen Sachen wie Alchimie oder Kräuterkunde spielt, […] und es hat eben auch die über die Grundthematik hinausgehenden nutzbaren Teile, wie die Äquivalenzlehre zum Beispiel oder was wächst tatsächlich einfach an profanen und normalen Pflanzen in Aventurien, um damit die Beschreibung einer Landschaft und dergleichen abzurunden oder sich zu orientieren, welcher irdischen Landschaft das ähneln könnte.“
– Mháire in ihrem Fazit
Quelle: YouTube
Chester Bolingbroke hat seine Spielerfahrung mit Blade of Destiny (Schicksalsklinge) aus der Reihe Realms of Arkania (Nordlandtrilogie) zusammengefasst und bewertet. Ausführlich listet er seine Hauptkritikpunkte auf und bewertet in seinem üblichen Schema zehn Kategorien, Spielwelt, Charaktererschaffung und -entwicklung, Interaktion mit NSC, Begegnungen und Gegner, Magie und Kampf, Ausrüstung, Wirtschaftlichkeit, Auftragssystem, Grafik, Sound und Bedienbarkeit sowie Spielmechanik. Das Ergebnis platziert Blade of Destiny unter die oberen 15% der auf dem Blog bisher bewerteten Spiele. Darüber hinaus zieht Chester den Vergleich mit weiteren Rezensionen aus der damaligen Zeit.
„Nothing in the game […] works badly but almost every part of the game needed a little tweaking, editing, or tightening. I enjoyed it more as I became more familiar with its conventions, and it left me looking forward to its next installment.“
Chester Bolingbroke in seiner Zusammenfassung
Nach sieben Folgen kommt die von Orkenspalter TV gedrehte DSA-Dokumentation nun zu einem Ende, wobei sie versprechen, die gesamte Doku auch als Ganzes zu veröffentlichen. Ansehen kann man sich dies wahlweise auf dem Kanal von Orkenspalter TV oder bei Ulisses Spiele. Die Dokumentation bietet dabei vielfältige Einblicke in die 35-jährige Geschichte des Rollenspiels, wobei viele ehemalige Redakteure und Autoren zu Wort kommen, wie z.B. Mit-Gründer Werner Fuchs, Hadmar von Wieser, Bernhard Hennen, Lena Falkenhagen, Tom Finn, Anton Weste, uvm., aber auch Mitarbeiter der aktuellen Redaktion.
Abseits der DSA-Doku ist das Gespann um Mhaíre und Nico nicht untätig gewesen und hat sich die Regionalspielhilfe zu Aranien und das zugehörige Regionalabenteuer Mondsilberne Mysterien angesehen und reviewed.
Darüber hinaus gibt es bei Orkenspalter TV auch eines der vielen Reviews zu Book of Heroes, dem Computerspiel im DSA-Universum, welches dieses Jahr veröffentlicht werden soll.
Der Publisher Wild River Games veröffentlicht auf seinem YouTube-Kanal regelmäßig neues Gameplay-Material und ein Interview mit den Entwicklern (Gameplay-Trailer, Gameplay-Trailer 2, Gameplay-Trailer 3, Hinter den Kulissen).
Ein neues, interessantes Format gibt es auf dem Kanal von Asra3l, bei dem gemeinsam mit einem Spielleiter ein Abenteuer in einer Burg in Albernia entworfen wird, während Die Sendung mit dem Alrik mit Travia in die Halbzeit des Zwölfgötter-Pantheons geht.
Auch Frosty ist nicht untätig geblieben und hat ein neues Format ins Leben gerufen, angelehnt an die gleichnamigen Hesinde-Dispute an der Akademie der Hellsicht in Thorwal. In der ersten Folge wird das Heldenwerk Blutiger Pelz von Christoph Trauth besprochen.
Außerdem gibt es eine aufgezeichnete Lesung aus dem im Jahr 2018 erschienenen Roman Totenmeer mit Bernhard Hennen und Robert Corvus.
Ebenfalls fällt ein Video Game Essay zum 2010 erschienen DSA-Rollenspiel Drakensang – Am Fluss der Zeit in Frostys Spezial-Kategorie.
Die Alriks sind zurück! Sie haben im neuen Jahr eine neue 6-teilige Reihe auf ihrem YouTube-Kanal gestartet: Das Grauen von Ranak. Mittlerweile sind alle Folgen erschienen, wobei die einzelnen Folgen ungefähr eine Stunde dauern.
Beim Gasthaus Zum rollenden Würfel gibt es einen kleinen Workshop zum Abenteuer schreiben von Spielleiter Heiko sowie ein Q&A zur aktuellen Staffel Nostria erhebt sich, welche diese Woche abgeschlossen wurde.
Ulisses streamt wie gehabt jeden Mittwoch und so gibt es auch einige Beiträge zu DSA, wie den Crowdfunding-Talk zu Aventuria am 19.02. Am 04.03. gibt es eine Vorschau zu den drei RatCons und andere Messen, die besucht werden, gefolgt von einem DSA1-Let’s Play zum Quell des Todes mit Markus und Steff am 11.03. Am 18.03. wird das Werkzeuge des Meisters-Crowdfunding vorgestellt und am 25.03. gibt es ein Die Schwarze Katze Let’s Play mit Erfinder Jens Ullrich.
Mark wird ausserplanmässig auf dem Twitch-Kanal Iconic Production die englische Version von Offenbarung des Himmels (Revelation of the Heavens) leiten. Aufgrund der unterschiedlichen Zeitzone läuft der Stream Mittwoch nachts um 2:30 Uhr an.
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In der neuesten Ausgabe der Late Nerd Show bespricht Mháire Stritter von Orkenspalter TV die Regionalspielhilfe Das Dornenreich und das dazu gehörige Regionalabenteuer Mondsilberne Mysterien.
Quelle: YouTube
In seiner neuesten Rezension blickt Engor auf den neuen DSA-Roman vom Label Rocket Books. Die Elfe vom Veitner Moor schneidet dabei durchaus gut ab, es gibt aber auch Elemente, die ihm nicht so gut gefallen:
„Die Elfe vom Veitner Moor ist ein unterhaltsamer Roman, der vor allem durch seine Atmosphäre und seine sympathischen Protagonistinnen überzeugen kann. Als problematisch empfinde ich allerdings die Vielzahl an logischen Brüchen, die vor allem durch ein etwas überdimensioniertes Finale zustande kommen.“
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Der erste Band des Aventurischen Herbariums wurde Engors prüfendem Dereblick unterzogen. In seiner Rezension dazu verrät er, woher sein Vorbehalt gegenüber Pflanzen bei DSA stammt. Dennoch gefällt ihm dieses Herbarium wegen der Ingame-Texte und der für den Abenteuereinsatz geeigneten Pflanzen und Rezepte, insbesondere darunter der Alraunige Homunculus. Trotz ein paar weniger Längen wie bei den Landschaftstypen und Regionen bewertet er die Spielhilfe als sehr brauchbar und inspirierend für Abenteuerszenarios.
„Ich hoffe sehr, dass solche Figuren [Homunculus] in Zukunft auch Verwendung finden, ohnehin würde ich mir mehr von solchen innovativen Ideen wünschen, auch wenn diese natürlich Platz kosten, ist die Beschreibung doch um ein Vielfaches länger als bei jedem anderen Rezept oder jeder Pflanze (wobei ich allerdings der Meinung bin, dass es sich bei diesen 7 Seiten um eine hervorragende Investition handelt).“
Engor in seiner Rezension
Quelle: Engors Dereblick
Nach der Neuauflage der Aventuria-Grundbox gibt es für Besitzer der älteren Versionen ein Ausbauset, mit dem die Neuerungen für diese separat erhältlich sind. Mitbotenvogel und Einhorn Nottel hat sich für Nandurion die Box angeschaut und eine Rezension zum Produkt verfasst. Sein Fazit ist dabei sehr gemischt:
„Die Aktualisierungen der Regeln und die Karten zur dritten Auflage sind in Ordnung und eher positiv, auf die Koboldzwänge hätte man verzichten können. Das Abenteuer enthält viele schöne Ideen, krankt aber letztlich sehr an der gefühlten Überlänge. Der Wiederspielwert ist daher von allen Aventuria-Produkten vermutlich am geringsten.“
– Nottel in seinem Fazit
Quelle: Nandurion
Torben Schulze-Prüfer hat sich in Aventurisches Götterwirken II gestürzt und präsentiert bei den Teilzeithelden seine Rezension. Das Werk macht dabei einen positiven Eindruck auf ihn:
„Wenn man von den immer mehr angeglichenen Magie- und Glaubenskonzepten absieht und die vielen Doppelungen bei Beschreibungstexten ignorieren kann, ist dieses Werk eine tolle Ergänzung für jeden Spieltisch. Was den beschriebenen Glaubenstraditionen wie beispielsweise Marbo-Glaube oder Gjalskerschamanismus an Hintergrund fehlt, machen die umfangreichen Seiten des Anhangs mit ihren detaillierten Beschreibungen zu den tulamidischen Hadjinim-Kriegerorden oder dem „klerikalen“ Vampirismus wieder wett.“
– Torben Schulze-Prüfer in seinem Fazit
Quelle: Teilzeithelden
Da ist der erste Monat im Jahr 2020 schon vorbei und damit ist es Zeit, für die Monatsübersichten von Nandurion: Der Scriptoriumsspiegel zeigt euch, wie gewohnt, die Neuerscheinungen im Scriptorium Aventuris im Januar. Im Rezensionsspiegel findet ihr dagegen die ersten Rezensionen im noch frischen Jahr.
Quellen: Nandurion (Scriptoriumsspiegel, Rezensionsspiegel)
In seiner neuesten Rezension beschäftigt sich Engor mit dem frisch erschienenen Heldenwerk-Abenteuer Der stille Pfad. Sein Fazit ist dabei sehr gemischt, er lobt die Ausarbeitung des Settings, sieht aber für seinen Geschmack zu wenig Abenteuer:
„Als sehr gelungen betrachte ich die Hintergrundgestaltung, in der die Bewohner des Städtchens sehr gut beschrieben wurden und für den Spielleiter alles maßgerecht ausgearbeitet wurde. Leider fehlt eindeutig der Raum für eine angemessene Ausgestaltung der Spannung, die Lösung des Abenteuers ist im Gegenteil völlig unspektakulär und eher im Negativen bodenständig.“
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
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