Kategorie: Rezension (Seite 95 von 118)
In der aktuellen Review-Folge von Orkenspalter TV wird allerlei Cthulhoides behandelt. Mháire Stritter und Nico Mendrek besprechen dabei unter anderem, was beim Crowdfunding Sandy Petersens Cthulhu Mythos für Das Schwarze Auge herauskam.
Quelle: YouTube
Moderator Hotzenplot hat den ersten Teil der Rabenkrieg-Kampagne Die Zähne des Kaimans im Tanelorn-Forum rezensiert. Er legt dabei besonderes Augenmerk auf die Struktur und Aufarbeitung für die Spielleitung sowie Redundanzen. Begleitend zu aktuellen Rassismus-Debatten betrachtet und kommentiert er als Person of Color die Darstellung von nichtweißen NSC. Insgesamt bewertet er den Band als überdurchschnittlich, hätte sich aber vor allem noch den Überblick über die gesamte Kampagne gewünscht.
„Die Art, wie Informationen dargereicht werden, gefallen mir mit wenigen Ausnahmen (Gerüchte und Vorlesetexte) sehr gut. Die Spielleitung wird m. E. gut geführt und durch die Autoren in die Lage versetzt, die wichtigen Momente auch spannend zu machen.“
Hotzenplot, Tanelorn-Forum
Quelle:Tanelorn-Forum
Mit Die Zähne des Kaimans ist der erste Teil der Al’Anfa-Kampagne Rabenkrieg kürzlich erschienen. Engor hat sich den Band angeschaut und eine Rezension verfasst. Er hält das Abenteuer für einen gelungenen Auftakt der Kampagne:
„Die Zähne des Kaimans stellt einen gelungenen Kampagneneinstieg dar. Dabei erhält man zunächst einen guten Überblick über das geplante Gesamtgeschehen, was insbesondere für die Spielleitung eine Erleichterung ist. Den Spielercharakteren wird eine passende Aufgabe zugewiesen, die es ermöglicht, relativ frei von den Zwängen eines großes Militärunternehmens wie eine klassische Heldengruppe zu agieren.“
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Engor hat sich das DSA-Computerspiel Book of Heroes angeschaut. Das Spiel überzeugt ihn dabei nicht, er sieht in ihm noch nicht einmal ein nettes Spiel für zwischendurch, ihm fehlt insbesondere mehr Spieltiefe bzw. Verknüpfung mit dem aventurischen Hintergrund:
„Die Einzelmissionen könnten auch funktionieren, wenn sie denn richtig aufgebaut wären, man also bei einer Mission in Albernia auch wirklich das Flair der Siebenwindküste verspüren würde, man Gefährten hätte, deren unterschiedliche Charaktere deutlich würden und man die Spieltiefe der Vorlage nutzen würde […]. Das alles hätte aber sicherlich viel mehr Produktionsarbeit benötigt, hier zeigt sich, dass die gesamte Reduktion, die die Entwickler nach außen als Spielfeature verkünden, vor allem ein Mangel an Ambition (und vielleicht auch Möglichkeiten) zu sein scheint. Auch ein nettes Spiel für Zwischendurch hat natürlich seine Daseinsberechtigung. Allerdings muss es dafür Spaß machen. Und das gilt aus meiner Sicht für Book of Heroes leider überhaupt nicht.“
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Dr. Tobias Unterhuber hat die Publikation Forschungsdrang & Rollenspiel in der Zeitschrift für Fantastikforschung rezensiert. Beitragsweise betrachtet er den Inhalt dieses Sammelbands zu Pen&Paper-Rollenspielen im Allgemeinen und zu Das Schwarze Auge (DSA) im Besonderen. Kompakt fasst er die Themen bzw. Thesen der Aufsätze zusammen und bringt ihre jeweiligen Schlussfolgerungen auf den Punkt. In seiner Bewertung legt er Wert auf die Anforderungen an die Leser in Bezug auf die Spielweltkenntnis. Er nennt außerdem die Autoren, von deren Beiträgen er dahingehend am meisten Forschungsrelevanz erwartet.
Quelle: Zeitschrift für Fantastikforschung
„Gerade aber da, wo der Band sowohl die Komplexität seines Gegenstands als auch die Komplexität der Beobachtung annimmt, reichen die Erkenntnisse aber über Einzelbeobachtungen hinaus und stellen Grundsteine für die Forschung zu Rollenspiel und DSA dar.“
Dr. Tobias Unterhuber, Zeitschrift für Fantastikforschung
Quelle:Zeitschrift für Fantastikforschung
Engor rezensiert sich weiter durch den Stapel der DSA-Cthulhu-Produkte aus dem Crowdfunding zu Sandy Petersens Cthulhu Mythos. Schweigen aus Somerrisk ist eines der Abenteuer aus dem Bündel. In seiner Bewertung sieht er durchaus die Möglichkeit eines atmosphärisch schönen Abenteuers, bemängelt aber vor allem, dass es recht grob ausgearbeitet und die DSA-Anbindung nicht wirklich vorhanden sei:
„Allerdings ist die gesamte Ausarbeitung sehr grob, vieles ist skizzenhaft umrissen, gerade Figureninteraktion ist nur eingeschränkt vorgesehen, vor allem was die Antagonisten (abseits des Kampfes) betrifft. Als DSA-Abenteuer fehlen mir jegliche Anknüpfungspunkte zu Aventurien, da ja die Traumlande als Handlungsort vorgesehen sind und im Prinzip auch auf HeldInnen von dort zurückgegriffen werden soll.“
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Wege nach Tharun enthält die Regeln zum entsprechenden Setting für DSA4.1. Sternenwanderer hat sich nach der Weltenbeschreibung nun auch diesen Band angeschaut. Die optische Aufmachung, Regeln für Profanes, Kampf und Übernatürliches schneiden in seiner Bewertung mittelmäßig ab, die Wesensbeschreibungen punkten hingegen. Somit reicht es insgesamt für ein mittleres Ergebnis.
„Neben den erwähnten Drachen gehören dazu unter anderem die Fruchtbarkeitsgeister Nanja, die an Elfen oder Feen erinnern. Shinxasa wiederum sind in Flammen gehüllte Gestalten, die Shin-Xirit dienen. Die mörderischen Rakshasa mit mehreren Köpfen und Armen lassen wiederum aventurische Oger alt aussehen. Jede Gruppe, die so ein Monster überwindet, darf sich zurecht dafür feiern.“
Sternenwanderer in seiner Rezension
Quelle: Sternenwanderers Blog
Als Teil des Cthulhu-Mythos-Crowdfunding wurde auch das Heldenbrevier der Noioniten ermöglicht. Engor hat den Band in seiner neuesten Rezension auf Herz und Nieren geprüft. Er kommt dabei zu einer positiven Bewertung, da er u. a. auch die Verknüpfung mit Aventurien als gelungen erachtet:
„Das Crossover von DSA/Aventurien und Cthulhu gelingt hier weitgehend störungsfrei, weil fremde Elemente behutsam eingefügt werden und die Leser diese neuen Eindrücke gemeinsam mit dem Erleben der beiden Hauptfiguren gewinnen.“
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Als Vorartikel zu den geplanten kommenden Rezensionen der Einzelbände blickt Nanduriat Krassling zunächst einmal auf das Umfeld der Sternenträger-Kampagne und geht auf das Setting und das bis jetzt erkennbare Konzept ein.
Quelle: Nandurion
Engor hat den Hauptband zur DSA-Konvertierung von Sandy Petersens Cthulhu Mythos rezensiert. Dabei findet er die Anreicherung des Aventurien-Settings mit einer Vielzahl neuer Wesen gut, sieht aber den Brückenschlag zwischen den beiden Settings als nicht gelungen an, wobei er bei der Einschätzung einwendet, dass diese auch stark davon abhängt, wie man generell zum Cthulhu-Mythos-Setting steht:
„Sandy Petersens Cthulhu-Mythos ist sicherlich handwerklich ein guter Band, […] gerade als Kreaturenband erweitert er die Palette an spielbaren Wesen für DSA immens. […] Ganz generell bleibt bei allen erkennbaren Konvertierungsarbeiten der Eindruck von zwei stark unterschiedlichen Spielhintergründen, für mich gelingt es nicht, einen Brückenschlag vom pessimistischen Cthulhu-Mythos hin zu einem harmonischen Übergang nach Aventurien zu erreichen. Sicherlich ist das aber auch eine sehr persönliche Tendenz, weshalb die folgende Wertung aus Sicht von jemandem, den Cthulhu und dessen Wahnhaftigkeit und Unvorhersehbarkeit fasziniert, deutlich höher angesetzt werden kann.“
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
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