Schlagwort: Rezension (Seite 10 von 27)
André Frenzer vom Ringboten hat sich das Heldenwerk Im Namen der Schlange genauer angeschaut und für den Ringboten eine Rezension verfasst. Insgesamt sieht er von der Kürze eines Heldenwerks bedingt noch einige Arbeit beim Spielleiter, lobt aber den Autor für seine jeweiligen hilfreichen Angaben in den Abschnitten und insbesondere für das Finale. Dazu empfindet er das maraskanische Fachvokabular und Namensgebung als Herausforderung. So kommt er zum Fazit:
„‚Im Namen der Schlange‘ ist ein komplexes, vielschichtiges Abenteuer, das wieder eine Menge Arbeit für den Spielleiter übriglässt. Wer sich darauf einlassen kann, erhält eine interessante Reise in den maraskanischen Dschungel nebst Vorboten der Weiterentwicklung des Metaplots.“
– André Frenzer in seinem Fazit
Quelle: Ringbote
Blutige Hatz ist das Abenteuer, mit der die Mini-PDF-Reihe von Ulisses zu DSA4-Zeiten startete, und kann nach wie vor als digitale Ausgabe erworben werden. Mit-Botenvogel Nottel hat sich das Werk angeschaut und für Nandurions-Rezensionssparte Xeledons Spottgesang eine Rezension dazu verfasst und kommt zu einem positiven Fazit:
„Der Text ist übersichtlich, es sind viele Illustrationen enthalten und für Spielleiter sind genug Hinweise platziert. Das düstere Kernthema Transysilien und Herzog Arngrimm von Ehrenstein wurde getroffen, die Geschichte wirkt überzeugend und im Umfang nicht ausladend.
Plotrelevante Kämpfe gibt es nicht zu bestreiten, was ich einerseits zur Abwechslung gutheisse, das Abenteuer für kämpferische Charaktere allerdings uninteressanter macht.“
– Nottel in seinem Fazit
Quelle: Nandurion
Zum einen holt Kai Frerich weiter aus, um die Entstehung des Romans Greetja von Ina Kramer zu beleuchten. Zum anderen hebt er in seinem aktuellen Rezensionsbeitrag die Eigenheiten des Buches hervor, welches vor kurzem im Imprint Rocket Books erschienen ist (wir berichteten). Vor allen Dingen handelt sich um die Lebensgeschichte einer Hexe in Aventurien.
„Und per se hat eine Biographie weniger den Anspruch, ein von vorne bis hinten mitreißender Action-Roman zu sein, als sich vielmehr auf das Leben eines zentralen Charakters zu konzentrieren und es in möglichst vielen Facetten auszuleuchten. So erleben wir nicht nur spannenden Konfrontationen und Schlüsselmomente in Greetjas Leben mit, sondern werden auch Zeuge des Alltags, der kleinen Szenen, die in den meisten anderen DSA-Romanen vermutlich kürzer abgehandelt oder komplett weggelassen worden wären.“
Kai Frerich, Vier Helden und ein Schelm
Quelle: Vier Helden und ein Schelm
Aus dem Mythos-Crowdfunding hat sich André Frenzer nun des Cthulhu-Vademecums angenommen. Auch wenn der Schreibstil die Idee eines innerweltlichen Folianten zum Thema transportiert, behagt er dem Rezensenten nicht. Viele Beschreibungen und thematische Erwähnungen bleiben im Ungefähren und damit Fragen des Lesers zum Ende der Rezension offen.
„Und ein besonderer Fokus liegt auf den Traumlanden, die schlussendlich auch eine der schlüssigsten Möglichkeiten darstellen, Mythos und Aventurien miteinander zu verbinden. Die Beschreibungen der Traumlande bleiben dabei aber rudimentär und erklären oft nur, dass die Traumlande nun einmal ein gefährlicher Ort sind.“
André Frenzer, Ringbote
Quelle: Ringbote
Engor hat in das aktuelle Heldenwerk Im Namen der Schlange hineingeschaut und im Dereblick seine Rezension dazu verfasst. Grundsätzlich kommt er zu einem positiven Ergebnis, bemängelt aber den Reiseteil des Abenteuers und lobt dafür die Ausgestaltung des Finales:
„Im Namen der Schlange kann vor allem mit einem kampflastigen und gut ausgeführten Finale überzeugen, in dem die Heldengruppe mit taktischem Handeln viel Einfluss auf den Verlauf nehmen kann. Als problematisch empfinde ich die Reiseanteile, die so gut wie gar nicht ausformuliert sind und schlichtweg nicht in das Format eines Heldenwerks passen, hier wären deutliche Reduktionen auf ein handhabbares Maß sinnvoll gewesen.“
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Marc Thorbrügge hat sich die aktuelle DSA5-Regionalspiehilfe Die Dampfenden Dschungel angeschaut. In seiner Rezension bei Teilzeithelden hebt er den besonderen Fokus auf die Waldmenschen und Utulus positiv hervor, ebenso die Illustrierung des Bandes. Weniger nachvollziehbar ist für ihn die Strukturierung und die Reihenfolge der Inhalte, wenn sie auch eher das Durchlesen als die Nützlichkeit beim Nachschlagen beeinflussen. Somit fällt sein Gesamturteil gut aus.
„Dass die Waldmenschen und Utulus nicht mehr pauschal als exotische Fremde dargestellt werden, sondern ganz im Gegenteil ihre Sicht auf die Welt umfassend aufbereitet wird, erlaubt ganz neue Spielansätze in dieser Region Aventuriens.“
Marc Thorbrügge in seinem Fazit
Quelle:Teilzeithelden
Unheilvolles Grauen ist eine Anthologie mit drei Abenteuern aus dem DSA-Cthulhu-Paket zu Sandy Petersens Cthulhu Mythos. André Frenzer vom Ringboten hat das Werk rezensiert, empfindet die Abenteuer als durchaus gut, stellt sich aber die Frage, wofür man diese in Aventurien brauchen sollte:
„Ja, es sind gute, teils auch recht gruselige Abenteuer in dieser Anthologie. Und ja, für Solo-Spieler ist er eine angenehme Abwechslung. Aber auch „Unheilvolles Grauen“ beantwortet nicht die Frage, wofür man den Mythos in Aventurien wirklich braucht, außer für einen außergewöhnlichen One-Shot.“
– André Frenzer in seinem Fazit
Quelle: Ringbote
Der Sternenwanderer hat sich die Regionalspielhilfe zu den Dschungeln Meridianas und den Waldinseln angeschaut. Die Dampfenden Dschungel schneidet dabei grundsätzlich gut ab, einzelne Aspekte werden aber auch bemängelt, darunter die als sehr kleinteilig empfundenen Regeln und die Verteilung der Beschreibung der Stämme auf den Band:
„Zuletzt wirken die Regeln stellenweise wieder arg kleinteilig. Neben dem Avilea (Vogelruf) noch den Papageienruf einzuführen, ist das beste (Negativ-)Beispiel dafür.
Davon abgesehen bleibt eine gute Regionalbeschreibung, die nicht nur für Freunde der schwarzen Aventurier viel Spielstoff bietet. Auch die Mysterien der Region laden zu Abenteuern ein.“
– Der Sternenwanderer in seinem Fazit
Quelle: Sternenwanderer-Blog
Nanduriat Krassling blickt auf Der Ruf der Bahalyr, den ersten Teil der Sternenträger-Kampagne. Seine Rezension ist dabei in zwei Teile geteilt, der erste ist aktuell bereits bei Nandurion zu lesen.
Quelle: Nandurion
Aus der Reihe der nicht kanonischen DSA-Romane von Rocket Books, dem Imprint von FanPro und Blitz-Verlag, stammt auch Greetja, das neue Werk von Ina Kramer. Engor hat sich die Geschichte angeschaut und kommt zu einem sehr positiven Fazit:
„Greetja ist ein kluger und gelungener Roman, der vor allem solche LeserInnen anspricht, die eine eher leisere Tonalität zu schätzen wissen. Als Stärken sind primär die sehr ungewöhnliche Figurenkonstellation und die sehr konsistente Schilderung des bornischen Aventurien zu nennen. In erster Linie handelt es sich um eine sehr ausführliche Charakterstudie, wobei gerade die Hauptfigur sehr facettenreich gezeichnet ist.“
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
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