Kategorie: Rezension (Seite 93 von 118)
Vor kurzem erschien die 59. Ausgabe der Memoria Myrana, die auch demnächst von Engor begutachtet werden wird, wie er schreibt. Vorweg präsentiert er aber noch seinen Blick in die vorhergehende Nummer 58, wobei er besonders Ras Tabor als Schwerpunkt wahrnimmt:
„Mein Highlight stellt dieses Mal Die Gondelbahnen des Ewigen Dschungels dar, wobei das Potential von Ras Tabor für mich nachhaltig hervorgehoben wird und somit Lust auf weitere Spielhilfen für den Kontinent geschaffen wird.“
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Caninus hat den aktuellen Phileasson-Roman Echsengötter rezensiert. Auf dem Blog Neue Abenteuer gibt sie einen Überblick der beiden Handlungsstränge um die Expeditionsgruppen mit den Anführern Phileasson und Beorn. Insgesamt schneidet das Werk von Bernhard Hennen und Robert Corvus bei ihr so gut ab, dass sie eine Empfehlung ausspricht. Rollenspielleiter für die Phileasson-Saga werden auch wieder Material daraus verwenden können.
„Ebenso wie bei den vorherigen Bänden gilt, dass man hier getrost zugreifen kann, wenn man den Rest gerne gelesen hat. Besonders Spieleiter können sich hier Anregungen für die Ausgestaltung des Echsentals besorgen.“
Caninus in ihrem Fazit bei Neue Abenteuer
Quelle: Neue Abenteuer
Der 9. Band der Romanreihe zur Phileasson-Saga von Bernhard Hennen und Robert Corvus trägt den Titel Echsengötter. Der Roman schneidet in Engors Rezension gut ab, er findet die Handlung spannend, sieht aber ein Ungleichgewicht darin, wie Phileassons und Beorns Mannschaft dargestellt werden:
„Echsengötter ist eine spannende Fortführung der Wettfahrt, die vor allem durch zwei sehr unterschiedliche Handlungsstränge gekennzeichnet ist. Die vielen Figuren und deren Schicksal sorgen dafür, dass trotz einiger sich wiederholender Motive keine echten Längen aufkommen. Allerdings zieht sich weiterhin durch die Romane, dass Phileassons Mannschaft deutlich facettenreicher gezeichnet ist als die seines Kontrahenten Beorn.“
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
André Frenzer hat sich der DSA-Umsetzung von Sandy Petersens Cthulhu Mythos gewidmet. In seiner Rezension im Ringboten erkennt er an, wie der Mythos nach Aventurien verpflanzt wurde. Insgesamt bleibt sein Fazit aber durchwachsen, da er die Verknüpfung der beiden Genres für unnötig hält.
„Zunächst einmal muss ich den Autoren attestieren, dass sie sich reichlich Mühe gegeben haben, den Mythos zu aventurisieren. Neben der Konvertierung von Spielwerten, neben stimmigen Wahnsinns-Regeln, neben dem Schaffen neuer „typischer DSA“-Regeln wie Vor- und Nachteilen haben sie sich auch reichlich Gedanken darum gemacht, wie der Mythos nach Aventurien passen könnte.“
André Frenzer im Ringboten
Quelle: Ringbote
Tom und Verena besprechen im englischsprachigen Podcast „Fear of a Black Dragon“ den DSA-Abenteuerklassiker Der Wolf von Winhall von Autor Thomas Römer. Eine Stunde lang gehen sie insbesondere darauf ein, wie nicht-deutschsprachige Spielleiter den Text nutzen können. Beide berichten dabei von ihren Erfahrungen beim Leiten dieses Abenteuers. Verena steuert zudem Erläuterungen für die Hörer bei, um historische Details und DSA-Spezifika besser einzuordnen.
„Fear of a Black Dragon“ ist eines der Podcast-Formate des RPG-Projekts „The Gauntlet“, in welchem sich Tom McGrenery und Jason Cordova jeweils einer Publikation für Fantasyrollenspiel, vor allem aus dem OSR-Bereich, widmen.
Quelle: The Gauntlet
Engor hat in seinem neusten Beitrag den 11. Teil der DSA-Hörspielserie von Winterzeit Audiobooks rezensiert. Die vorletzte Folge der zweiten Staffel zeichne sich im Vergleich zu den vorigen dadurch aus, dass explizit auf aventurische Geschichte rund um das Jahr des Feuers Bezug genommen werde, auch die Qualität der Produktion wird lobend hervorgehoben. Einige dramaturgische Entscheidungen seien hingegen weniger gut nachzuvollziehen, insgesamt kommt er aber zu einem guten Fazit:
„Werkzeug des Bösen ist eine spannende Folge innerhalb der aktuellen Hörspielstaffel, wobei diesmal durchaus mehr darauf geachtet wurde, Elemente der Hintergrundwelt Aventurien zu verwenden, allerdings werden auch viele alte Widersprüche fortgeführt.“
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Das wispernde Herz ist das neueste Solo-Abenteuer für DSA. An Vorkäufer auf der Ulisses Online Con wurde es bereits ausgeliefert, regulär erscheint es am 27. August. Engor hat sich das Abenteuer angeschaut und seine neueste Rezension dazu verfasst. Insgesamt kommt er zu seinem sehr positiven Fazit:
„Die Stärken liegen in der hohen Interaktion mit den vielen Figuren und gut gestalteten Mechanismen, die es erlauben, auch im Rahmen eines Soloabenteuers nach und nach die wichtigen Informationen zu erhalten. Sehr gut gelungen ist vor allem die Darstellung der Konsequenzen des eigenen Handelns.“
– Engor in seinem Fazit
Das im Abenteuer enthaltene Heldendokument der Protagonistin kann übrigens inzwischen aus der Download-Sektion der Ulisses-Seite als PDF heruntergeladen werden.
Quellen: Engors Dereblick, Ulisses
In seiner neuesten Rezension wirft Engor einen Blick auf das Heldenwerk-Archiv IV. Da er die einzelnen der sechs enthaltenen Heldenwerke und das diesjährige Con-Abenteuer bereits bewertet hat, dreht sich die Rezension vor allem um das Zusatzmaterial, das jedem der sieben Abenteuer in der Sammlung beigefügt wurde. Bei den Abenteuern als solchen sieht er eine gute Durchmischung, beim Zusatzmaterial sieht er Unterschiede in der Nützlichkeit je nach Abenteuer:
„Das Heldenwerk-Archiv IV stellt eine ausgewogene Mischung an Kurzabenteuern dar, was die regionale Verteilung, die Tragweite der Handlung und die unterschiedlichen Genres betrifft. Im Bereich des Zusatzmaterials fällt mein Eindruck durchwachsen dar, einige Abenteuer wurden sehr sinnhaft erweitert, während ich bei 3 Abenteuern die neuen Texte aus verschiedenen Gründen wenig echten Spielgewinn sehe.“
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Ralf Rotheimer rezensiert bei den Teilzeithelden die Phileasson-Romane Rosentempel und Elfenkrieg in einem Beitrag. Positiv bewertet er die Entwicklung der Charaktere und die interessanten Schauplätze. Beorns Handlung hat dabei für ihn vor allem in Elfenkrieg inzwischen die Nase vorn. Zusammen mit dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis reicht es damit zur Höchstwertung.
„Ein Kritikpunkt von Totenmeer war die Eintönigkeit des Handlungsortes. Dieses Problem besteht bei Rosentempel und Elfenkrieg nicht, denn die beiden Autoren erschaffen eine Vielzahl von Schauplätzen, die abwechslungsreich ausgestaltet sind. Man kann die dampfende Hitze des Dschungels, die todbringende Sonne der Wüste und die Hektik Fasars in jeder Minute spüren. „
Ralf Rotheimer, Teilzeithelden
Quelle: Teilzeithelden
Elli alias Telling hat das DSA4.1-Abenteuer Begraben unter Staub aus der Anthologie „Grabräuber am Mhanadi“ geleitet und dazu eine Rezension verfasst. Die Grundidee und Fasar als Ort des Geschehens sagen ihr zu. Allerdings weniger die Ausarbeitung des Plots sowie das Auftreten und der Bezug zu den Meisterpersonen.
„Das Dungeon selbst, in das die Helden schließlich absteigen nimmt im Abenteuer zwar seitenzahlmäßig den meisten Platz ein und ist wirklich nett ausgearbeitet – aber bei vielen der Räume gibt es überhaupt keinen Grund, warum die Helden ihn sich ansehen sollten, und wenn sie es doch tun, keine einzige Interaktionsmöglichkeit.“
Elli, Zwischen Tisch und Telling
Insgesamt reicht es in der vorliegenden Form nicht zu einer Empfehlung.
Quelle: Zwischen Tisch und Telling
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