Kategorie: Rezension (Seite 117 von 118)
Mit „Auf ins Abenteuer! – Havena“ liegt ein DSA5-Einsteigerabenteuer von Dominic Hladek vor, welches, wie der Titel sagt, in der Hafenstadt Havena spielt.
Der Kanzler von Moosbach hat es mit seiner Runde gespielt und bei Weltenraum rezensiert. Der Einstieg für Spieler und Spielleiter wird hierbei erleichtert, indem wichtige allgemeine und für das Abenteuer spezifische Informationen kompakt mitgeliefert werden. Außerdem kann man ohne Charaktererschaffung schnell loslegen:
„Bei Auf ins Abenteuer! – Havena wählt man einen von sechs Helden aus, liest sich die Geschichte durch und schaut sich kurz die Werte an, dann startet man sofort in ein Abenteuer.“
Kanzler von Moosbach bei Weltenraum
Insgesamt kommt er zu keiner Rundumempfehlung, da das Abenteuer kurz geraten ist. Es erfüllt aber vollauf seinen Auftrag Einsteiger aventurische (Meeres)Luft schnuppern zu lassen.
Kai Frerich vom Blog Vier Helden und ein Schelm hat zwei von acht erscheinenden Spielmatten zum DSA-Kartenspiel Aventuria getestet.
Zusammen mit den Spielmatten kommen je eine Handvoll Karten: Bei der Matte für den Streuner sind das „Ragatzo“ als Ausrüstung plus negativer Aktionskarte, Vorteil „Riposte“ und ein Heldentitel. Für den Abenteuermodus gesellen sich zur Matte ein Oger, ein Tatzelwurm und allgemeine Ereignisse.
Die Exklusivität dieser Karten behagt ihm in Kombination mit der Gesamtinvestition in acht solcher Matten nicht, außerdem bemängelt er die enge Verpackung. Hingegen ist Kai mit der Verarbeitung, optischen Gestaltung und Platzaufteilung zufrieden, zudem haftet den sprachunabhängigen Orientierungssymbolen ein schelmischer Touch an.
Quelle: Vier Helden und ein Schelm
Mháire Stritter von Orkenspalter TV bespricht in der aktuellen Late Nerd Show 243 die Spielhilfe „Aventurische Tiergefährten“.
Am meisten sagt ihr die Vielfalt und Qualität der Abbildungen zu. Wertetechnisch hat sie mittels Stichproben Geschwindigkeiten verglichen, was sie nicht zufrieden gestellt hat. Insgesamt fällt die Wertung allerdings milde aus.
Eine Kuriosität führt sie auf einen Tippfehler oder einen Scherz zurück:
„… der Luchs ist einfach nur eine Zeile darüber und es gibt auch einen Oktopus […] irgendwie kriegt man das mit dem Oktopus noch hin. Aber wie will man einen Lachs als Begleittier haben?“
Mháire Stritter von Orkenspalter TV
Quelle: Orkenspalter TV
Im Blog Neue Abenteuer hat Caninus den Roman Rosentempel aus der Phileassson-Saga von Bernhard Hennen und Robert Corvus rezensiert.
Sie lässt ihre Eindrücke chronologisch entlang des Handlungsstrangs Revue passieren und befindet die Erzählung ebenfalls wertvoll für Spielleiter der zugehörigen Pen&Paper Kampagne. Daher kommt sie auch im Fazit zu einer Empfehlung.
„Die beiden Autoren schaffen es jedoch wie immer die Geschichte mit spannenden Anekdoten zu versehen und gerade Kenner der aventurischen Geschichte werden auf ihre Kosten kommen. So gibt es in Aranien ein Treffen mit Sybia Muzaraban von Aranien, der Mutter von Dimiona und Arkos […] und in Fasar ein Treffen mit Thomeg Atherion, der Spektabilität der Akademie der Geistigen Kraft, sowie einigen anderen Erhabenen.“
Caninus bei Neue Abenteuer
Quelle:Neue Abenteuer
Im Weltenraum-Blog gibt es eine neue Rezension zur Stadtspielhilfe Havena – Versunkene Geheimnisse. Auch das zugehörige Stadtkartenset und die Sphärenklang-CD werden dabei besprochen. Die Bewertung fällt bei den drei Sachen dabei durchaus unterschiedlich, aber positiv aus.
Besonders gut bei der Bewertung kommt dabei die Stadtspielhilfe selbst weg, bei der fast nichts bemängelt wird. Das Stadtkartenset wird ebenfalls gelobt, gerade auch dafür, dass es nicht nur Karten enthält, allerdings wird die nur seltene Einsetzbarkeit mancher Handouts kritisiert. Beim Soundtrack wird gelobt, dass er stimmungsvoll und abwechslungsreich sei, es wird aber bemängelt, dass die Musik nur selten wirklich zu Havena passe.
Quelle: Weltenraum
Das Peraine-Vademecum von Niklas Forreiter erschien im März vor vier Jahren. Der Ringbote hat es nun auf seine Spieltauglichkeit hin begutachtet und kommt zu einem überwiegend wohlwollenden Fazit.
In der Gliederung weicht es von anderen Vademecums dahingehend ab, als es die aventurischen Jahreszeiten als ordnende Struktur auch teilweise für den Text verwendet. Als Folge davon verteilen sich thematisch zusammengehörige Abschnitte auf den gesamten Text. Größter Kritikpunkt hierbei ist deshalb der fehlende Index.
Durch die Anlehnung an den konkreten Geweihtenalltag kann aber offenbar viel praktisches Spielgefühl vermittelt werden.
„Inhaltlich merkt man dem Band an, dass es wirklich um viele bodenständige Bereiche des Lebens geht (Fleiß, Beständigkeit, Arten der Heilung usw.). Dies wird immer wieder unaufdringlich betont und lässt einen ein immer besseres Verständnis für die Peraine-Geweihten und ihre Aufgaben entwickeln.“
Der Ringbote
Quelle: Der Ringbote
Die erste Hälfte der aktuellen Late Nerd Show 242 von Orkenspalter TV befasst sich mit dem kürzlich erschienenen Abenteuer „Die Gefangenen von Santobal“.
Die ersten drei Minuten gibt Mháire Stritter einen inhaltlichen Überblick über das erste DSA5 Abenteuer im tiefen Süden. Sie hebt dabei positiv die Ausarbeitung der Meisterpersonen hervor und weist darauf hin, dass das vorgestellte Fluchtszenario mit weiterer Vorbereitung für Spielleiter verbunden ist.
Anschliessend erfahren wir im Interview mit Autor David Schmidt, welchen persönlichen Bezug und welche Ansichten er zu seinem Werk hat. Zudem gibt er einen Einblick in dessen Entstehung, z.B. wie sich die Riege der Meisterpersonen durch die Testspielrunden schrittweise füllte.
Quelle: Youtube
In Engors Dereblick findet sich eine neue Rezension zum Roman Rosentempel, dem 7. Teil der Phileasson-Saga von Bernhard Hennen und Robert Corvus. Engors Fazit fällt grundsätzlich positiv aus, allerdings sieht er die Gefahr, dass die eigentliche Wettfahrt etwas zu sehr in den Hintergrund gerät:
„Generell bietet die Figurendichte jede Menge Potential für Nebenplots, die teilweise seit mehreren Bänden konsequent verfolgt werden und den Leser mehr an die einzelnen Charaktere binden. Was die Haupthandlung der Wettfahrt betrifft, würde ich mir allerdings wieder deutlich mehr Fokus wünschen, um gerade den epischen Geschehnissen den verdienten Raum zu gewähren.“
Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Im Blog des Sternenwanderers gibt es eine neue Rezension zur Spielhilfe Aventurische Tiergefährten. In der Summe kommt er auf ein positives Fazit mit kleinen Abstrichen, ausgedrückt in 16 von 20 Sternen als Wertung. Insbesondere etwas mehr Exotik vermisst der Rezensent:
„Zwar sind auch Exoten vertreten, nur exotische Konzepte wie Hunde, die auf Magie erschnüffeln trainiert sind, fehlen weitgehend. Auch zur kulturellen Bedeutung von Tieren gerade außerhalb der Menschenwelt wären weitere Beschreibungen schön.“
Sternenwanderer
Quelle: Sternenwanderer
Die Teilzeithelden arbeiten sich weiter durch den Inhalt des Flusslande-Regionalpakets. Aktuell haben sie sich des Heldenbreviers der Flusslande angenommen. Das Fazit fällt dabei durchwachsen aus, vor allem wird kritisiert, dass die Geschichte wenig Spannung aufweise:
„Die erzählte Geschichte ist beschaulich und arm an Dramatik. Dass am Ende zwei Abenteueraufhänger in die Geschichte eingearbeitet werden, die bereits durch ihre Andeutung mehr Spannung versprechen, ist bezeichnend für Das Heldenbrevier der Flusslande. „
Marc Thorbrügge
Quelle: Teilzeithelden
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