Kategorie: Rezension (Seite 116 von 118)
Ansgar Imme vom Ringboten hat sich das DSA5-Abenteuer „Die Gefangenen von Santobal“ genauer angeschaut. Er legt die einzelnen Abschnitte nacheinander dar und kommentiert sie: Zum Beispiel findet er die Textstruktur hinderlich, weil er oft zum Hin- und Herspringen zwischen einer Szene und der Hintergrundbeschreibung gezwungen war. Auf der anderen Seite lobt er aber die Ausarbeitung der Gefangenen, insbesondere auch deren bildliche Form.
Er kommt nicht zuletzt zu einer Empfehlung, weil auch die gesamte Umsetzung dieses Gefängnis-Szenarios verschiedene Spielstile bedient:
„Insgesamt bietet das Abenteuer trotz der recht simplen Idee des Gefängnisausbruchs eine Menge Ideen, die für viele Spielabende reichen können, wenn die Spielrunde aktiv mitspielt. Aber auch für sehr gezielt vorgehende Spieler hat das Abenteuer noch genügend Überraschungen, auch wenn manche interessante Idee dann auf der Strecke bleibt. „
Ansgar Imme, Ringbote
Quelle: Ringbote
Engor hat sich dem nächsten Produkt aus dem Paket des Havena-Crowdfundings angenommen. Dieses Mal wirft er einen Blick auf die DSA-Abenteueranthologie Tödlicher Wein, die Teil des Retro-Pakets um die erste Havena-Box ist. Grundsätzlich kommt er bei den enthaltenen inzwischen schon recht alten Abenteuern zu einem auch heute noch positiven Fazit:
„Was unterm Strich für alle drei Abenteuer gilt, ist der Umstand, dass es sich um sehr einfache Ereigniskonstrukte handelt, die in dieser Hinsicht mit moderneren Abenteuern nicht mithalten können. Dafür ist der ursprüngliche Zweck, die Settingbeschreibung der Havena-Box um spielbare Abenteuer zu ergänzen, voll erfüllt.“
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Der Sternenwanderer bewertet die Regionalspielhilfe „Die streitenden Königreiche“, welche die Waldregionen Nostria und Andergast beschreibt. Auch wenn das Setting mindestens bodenständig ist, gibt es doch auch seltene Überraschungen:
„Auch der scheinbar ewige Hass zwischen den beiden Reichen hat einen tieferen Hintergrund, als manch Außenstehender vermutet. Angesichts der provinziellen Erscheinung der Streitenden Reiche mag dies überraschen, doch ich mag diese Möglichkeit, Erwartungen der Spieler zu übertreffen. „
Sternenwanderer
Insgesamt fällt das sonst positive Fazit etwas ab, da der Band Dopplungen und fehlende oder zu kleinteilige Professionen aufweise.
Quelle: Sternwandererblog
Dominik Schmeller rezensiert auf Youtube den siebten Roman „Rosentempel“ aus der Phileasson-Saga. Die Handlung ist für ihn weniger stringent als noch beim Vorgänger „Totenmeer“, enthält aber einige Thriller-Elemente. Der Roman nimmt Bezüge zu politischen Umwälzungen seiner Zeit, die in „Der Löwe und der Rabe“ (Khômkrieg) und „Jahr des Greifen“ (Dritter Orkensturm) eingeführt wurden. In einer Szene verwischt die Grenze zwischen Roman und Autor Robert Corvus, als dieser eine erlebte Erfahrung erzählt. Auch wenn er den Roman für gut befindet, hätte er sich zum Ende hin mehr Raum für die verschüttete Elfenstadt gewünscht.
Quellen: Youtube, Wiki Aventurica 1, Wiki Aventurica 2, Facebook.
In seiner neuesten Rezension widmet sich Engor der frisch erschienenen DSA-Hörspielfolge „Der Fluch des Goldes“ von Winterzeit Audiobooks. Er empfindet die aventurische Stimmigkeit der ersten Folge der zweiten Staffel der Reihe dabei als deutlich runder, als es für ihn bei den Folgen der ersten Staffel der Fall war. Ansonsten lobt er vor allem die technische Umsetzung. Bei der Geschichte selbst sieht er als wichtigen Punkt an, wie sich diese noch entwickeln wird:
„Die Geschichte um den mutmaßlichen Fluch stellt die Motivation für eine zweite Abenteuerreise dar, wird ihr Potential aber noch unter Beweis stellen müssen. Positiv ist die Weiterentwicklung der Gruppendynamik zu bewerten. Als sichere Basis bleibt zudem die technische Machart ihrem bisherigen guten Niveau treu.“
-Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Bei Nandurion ist ein neuer Disput zum Aventurischen Kompendium II erschienen. Felixilius, Krassling und Thorus besprechen die aus ihrer Sicht vorhandenen Stärken und Schwächen des Bandes. Das Fazit der drei Disputanten fällt dabei eher negativ aus, wobei besonders Thorus und Krassling sich vom Band enttäuscht zeigen, während Felixilius den Band durchaus noch brauchbar findet.
Quelle: Nandurion
Engor hat sich den im Rahmen des Havena-Crowdfundings neu aufgelegten Roman In den Nebeln Havenas von Daniel Jödemann (von dem ja bald mit dem „Blut der Castesier“ ein neuer Sechsteiler in den Dunklen Zeiten erscheint) angeschaut. Der Roman, der zwischen den Abenteuern Schrecken aus der Tiefe und Nebelschwaden angesiedelt ist, lässt ihn zu einem positiven Fazit kommen:
„In den Nebeln Havenas ist ein unterhaltsamer Roman mit drei sehr unterschiedlichen Protagonisten, der viel von der Atmosphäre Havenas transportiert. Die Geschichte ist stellenweise eher konventionell ausgefallen, allerdings ist besonders der Handlungsstrang um die Händlerin Vilai sehr wendungsreich und unterhaltsam ausgefallen und stellt ein gutes Bindeglied zwischen den dazugehörigen Abenteuern dar.“
-Engors Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Torben Schulze-Prüfer hat sich für die Teilzeithelden das Abenteuer Die Gefangenen von Santobal angeschaut. Das Abenteuer, das die Flucht aus einem nahezu ausbruchsicheren Gefängnis zum Thema hat, schneidet in seinen Augen gut ab. Der Rezensent bescheinigt ihm auch, das schwierige Thema „Gefangennahme der Helden“ in spielbarer Art und Weise umgesetzt zu haben.
„Was in früheren Publikationen zum Missmut der Spieler führte, wird im neuen Gruppen-Abenteuer aus der Feder von David Schmidt angemessen behandelt. Der modulare Aufbau des Abenteuers, die diversen Optionen und der variabel gestaltete Handlungsstrang unterbinden Spielleiterwillkür und bieten die Grundlage für spannende Situationen.“
– Torben Schulze-Prüfer
Quelle: Teilzeithelden
Derya Eulenhexe hat bei Nandurion die monatlichen Übersichten zu Rezensionen und Scriptoriumsneuheiten veröffentlicht:
Im Scriptoriumsspiegel finden sich die 10 dortigen Neuheiten aus dem März. Auch eine Gesamtübersicht der Scriptoriumsinhalte findet ihr übrigens dort in Simias Werkbank.
Im Rezensionsspiegel finden sich 19 Links zu Rezensionen die im März erschienen sind.
Neu ist der Forenspiegel, den Nottel erstellt hat und der einen Überblick über Projekte aus den Foren geben soll. Er soll in Zukunft jeweils einmal im Quartal erscheinen. In der Übersicht zum 1. Quartal finden sich verschiedene Kurzgeschichten, Spielhilfen, Karten etc.
Quellen: Nandurion (Scriptoriumsspiegel, Rezensionsspiegel, Forenspiegel)
Engor hat sich das aktuelle Heldenwerk Dornenpfad einmal genauer angeschaut. Er lobt zwar die Grundidee der Pilgerreise, sein Fazit fällt insgesamt aber eher negativ aus. Er gibt allerdings auch zu bedenken, dass Spielerinnen und Spielern mit einer Vorliebe für Rahja oder Rahjageweihten dem Abenteuer vermutlich deutlich mehr abgewinnen könnten:
„Die gestellten Aufgaben sind viel zu profan und bieten kaum Wendungen, so dass echte Dramatik eher durch den Spielleiter hinzugefügt werden muss, weil die Einzelepisoden lediglich ein Grundgerüst darstellen, in dem für meinen Geschmack die entsprechenden Anregungen fehlen. Allerdings ist dies auch sicherlich eine Frage der persönlichen Sichtweise, ich halte es ebenso für durchaus denkbar, dass Spieler mit einer Vorliebe für Rahja (oder solche, die sogar eine Rahjageweihte/einen Rahjageweihten als Spielercharakter führen), dem weitaus mehr abgewinnen können.“
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
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