Schlagwort: Rezension (Seite 19 von 27)
Seit kurzem ist das durch Crowdfunding finanzierte neue DSA-Brettspiel Schatten der Macht erhältlich. Engor hat sich dem Hauptspiel gewidmet – es gibt auch Erweiterungen, die er erst einmal weggelassen hat – und kommt zu einem positiven Fazit:
„Schatten der Macht ist ein gut durchdachtes Strategiespiel mit vielen unterschiedlichen Elementen und Spielebenen. Dies sorgt für eine gewisse Komplexität und natürlich auch für eine Einstiegshürde, die allerdings durch zusätzliches Einführungsmaterial ausgeglichen wird. Das Spielprinzip ist abwechslungs- und wendungsreich und sorgt für einen relativ offenen Verlauf, auch noch in relativ späten Spielphasen.“
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Ansgar Imme vom Ringboten hat sich die Aventurische Rüstkammer von 2016 angeschaut. In seiner Rezension legt er besonderes Augenmerk auf die Platzverteilung und Redundanzen. In der Hinsicht entdeckt er an einigen Stellen Verbesserungsbedarf. Bezüglich der Regeltiefe sind ihm viele Ausarbeitungen sehr kleinteilig geraten und richten sich seiner Meinung nach eher an Simulationisten. Positiv bewertet er hingegen die tabellarischen Zusammenfassungen am Ende des Regelbands.
„Abgeschlossen wird der Band mit improvisierten Waffen sowie fast 30 Seiten Tabellen, die noch einmal die gesamte Ausrüstung, Waffen, Rüstungen, Kampfsonderfertigkeiten mit all ihren Werten und Regelbestandteilen zusammenfassen. Letztlich sind diese 30 Seiten Tabellen hilfreicher als all die Fließtexte zuvor, da sie komprimiert alle Informationen bieten und trotzdem umfangreich genug sind.
Ansgar Imme, Ringbote
Quelle: Ringbote
Nach mehr als 350 Titeln ist Chester Bolingbroke nun bei Blade of Destiny aus der Reihe Realms of Arkania, zu deutsch Die Schicksalsklinge der erste Teil der Nordlandtrilogie, angelangt. Auf seinem Blog bespricht er seit Februar 2010 unter Pseudonym meist in mehreren Teilen Computerrollenspiele aus der Vergangenheit ab 1979. Auf dem Blog sind die Liste der noch vorgesehenen Spiele und der bisher bewerteten verlinkt. Spiegel Online hat bereits 2013 über das Langzeitprojekt berichtet.
Quelle: The CRPG Addict
Vor kurzem erschien die Spielhilfe zum Projekt Kinder des 23. Ingerimm (wir berichteten). Engors Dereblick hat das Werk durchleuchtet und für gut befunden. Engor fasst das Konzept und den inhaltlichen Aufbau zusammen, kommentiert aber vor allem die Verwendungsmöglichkeiten der vorgestellten Meisterpersonen im Spiel. Diese variieren aus seiner Sicht von „eingeschränkt“ bis „sehr originell“.
„Abseits von den individuellen Charakterkonzepten liegt eine große Stärke natürlich daran, dass alle Figuren dazu angelegt sind, die wichtigen Stränge des Metaplots mit Leben erfüllen zu können.“
Engor, Engors Dereblick
Quelle: Engors Dereblick
Das Regionalabenteuer für Das Dornenreich ist Mondsilberne Mysterien von Alex Spohr. Engor hat sich angeschaut, was sich unter dem Cover mit der Sphinx verbirgt. Bis auf die Grundidee findet er wenig Gefallen an der Ausarbeitung, vor allem an den seiner Ansicht nach zu regellastigen Recherchearbeiten und den sich wiederholenden Zufallstabellen für die Reise. Die Verweise auf die Regionalspielhilfe hält er allerdings für angebracht und ausreichend.
„Das ist letztlich das zentrale Problem des gesamten Abenteuers. Die an sich gute Grundidee wird in der Umsetzung extrem statisch angegangen, die Einzelabschnitte sind sehr skizzenhaft geraten. Zwar spricht grundsätzlich nichts dagegen, ein wenig die Sandbox als Vorbild zu nehmen und auf die Schilderung eines starren Ablaufes und auf Handlungsdetails zu verzichten, aber das funktioniert nur, wenn die Rahmenpunkte deutlich abgeklärt sind.
Engor in seiner Kritik
Auch aufgrund der textlichen Redundanzen gelangt Engor in diesem Fall zu einer weniger guten Bewertung.
Quelle: Engors Dereblick
Auf dem Sternenwanderer-Blog findet ihr die aktuelle Rezension zur Aranien-Regionalspielhilfe Das Dornenreich. Die Bewertung fällt sehr gut aus, wobei neben den Kategorien Optik, Land und Regeln vor allem die Beschreibung der Menschen in Aranien punktet.
„Die neue Regionalspielhilfe ist mehr als ein Update des Aranien-Teils aus Land der Ersten Sonne. Hier entsteht endlich ein deutliches Bild dieses besonderen Landstriches. Gleichzeitig wird die Frage aufgeworfen, wie mit einer Vergangenheit umgegangen werden soll, in der viele Leute einer Diktatorin und deren Kult huldigten.“
Sternenwanderer im Fazit
Quelle: Sternenwanderer
Der Kanzler von Moosbach rezensiert im Weltenraum das Regionalpaket zur Flusslande-Regionalspielhilfe, im einzelnen die Regionalspielhilfe Die Flusslande selbst und dazu das zugehörige Landkartenset, die Rüstkammer und den Sphärenklang-Soundtrack und kommt neben einzelnen Kritikpunkten jeweils zu positiven Bewertungen.
Quelle: Weltenraum
Torben Schulze-Prüfer hat die Regionalspielhilfe „Das Dornenreich“ rezensiert. Die Struktur und die Brauchbarkeit als Regionsbeschreibung hält er für gut, allerdings vermisst er ein wenig das Flair und die Sprache aus Tausendundeiner Nacht.
„In Verbindung mit einer ausführlichen Beschreibung der frühzeitlichen und neueren Geschichte des Reiches lassen sich Antagonisten und mit Hilfe der regionalen Beschreibungen Abenteuerideen entwickeln. Diese kommen mit einem halbseitigen Beitrag im Werk ansonsten eher zu kurz.
Marc Schulze-Prüfer, Teilzeithelden
Zusammen mit textlichen Holprigkeiten, die durchgerutscht sind, kommt er zu einer mittleren Bewertungsnote.
Quelle: Teilzeithelden
Wie die anderen Regionalspielhilfen wird auch das Dornenreich von einer Rüstkammer begleitet. Engor hat sich diese angesehen und beurteilt. Besonders gut gefällt ihm das oronische Arsenal mit Waffen, die besonders schmerzhafte Wunden verursachen sowie die Artefakte.
„Besonders gefällt mir die vergleichsweise große Anzahl an besonderen Artefakten. Dies ist ja bei DSA seit langem eher ein Bereich, in dem eher geizig mit solchen Gegenständen umgegangen wird, die das Machtlevel der HeldInnen deutlich erhöhen könnten.“
Engor, Engors Dereblick
Bei den Regelzusätzen fehlt ihm der Zusammenhang und beim Mondkontor hätte er sich kurze Abenteuervorschläge gewünscht. Trotz dieser Abzüge reicht es zu einer mittleren Benotung.
Quelle: Engors Dereblick
Der Kanzler von Moosbach hat sich im Weltenraum das Aventurische Pandämonium angesehen. Die Struktur des Bandes und die Darstellung der Dämonen sagen ihm zu, wohingegen ihm manche der Dämonen doch zu merkwürdig sind und er vermisst detailliertere Informationen über die Erzdämonen.
„Man spürt bei manchen von ihnen die alte Neigung von Das Schwarze Auge zu Karlauer, aber das sind nur ein paar Ausnahmen. Es gibt eine Fülle an Dämonen, die gruselig und düster sind, gefährlich und verschlagen.“
Kanzler von Moosbach, Weltenraum
Quelle: Weltenraum
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