Schlagwort: Rezension (Seite 16 von 27)
Als Teil seines angekündigten Nachholpensums hat sich Engor das Heldenwerk-Archiv II angeschaut. Er listet die Bonusinhalte der sieben Abenteuer auf und beurteilt deren Mehrwert. Generell hält er das Zusatzmaterial für sinnvoll um die Einschränkungen durch das 16-seitige Originalformat auszugleichen. Besonders hebt er Sklaven für eine Nacht dabei heraus. Der Sammlung des Jahres 2017 bescheinigt er insgesamt eine gelungene Vielfalt.
„Was mir hier auffällt, ist eine gute Durchmischung von sehr bodenständigen Handlungen wie in Deicherbe und Rübenernte und Abenteuern von größerer Tragweite (z.B. Die Paligan-Akten, bei denen man immerhin Staatsgeheimnisse in seinen Besitz bringen kann) oder sehr existenziellen Bedrohungen (wie das mörderische Drei Farben Schnee, bei dem man vor allem mit sehr gefährlichen Gegnern konfrontiert wird).
Engor in seiner Rezension
Nachdem der achte von zwölf Teilen der Romanreihe „Die Phileasson-Saga“ vor kurzem erschienen ist, hat Engor nun seinen prüfenden Blick auf den Elfenkrieg geworfen. Aus seiner Sicht hat sich die Wartezeit von einem Jahr gelohnt.
Die Handlungsstränge der beiden Mannschaften trennen sich und verlaufen in sehr unterschiedlichen Bahnen, enden aber beide offen. Insbesondere erreicht die Geschichte um Beorn eine neue Epikstufe, die auch auf den weiteren Verlauf der Saga hindeutet.
„Die neue Umgebung der Inseln im Nebel verleihen den Ereignissen zudem noch deutlich mehr Mystik, wobei endgültig deutlich wird, dass die Wettfahrt letztlich nur Staffage in einem deutlich größeren Handlungsrahmen ist, der Vergangenheit und Zukunft Aventuriens miteinander verbindet. „
Engor in seiner Rezension
Quelle: Engors Dereblick
Philipp Lohmann gibt einen Überblick und seine Bewertung zum Kinderbuch Mischa, der Wolf & der Goblin ab. Er fasst die Geschichte von Hagen Tronje Grützmacher im nunmehr dritten Band der DSA-Märchenreihe aus dem Verlag Schwarzer Ritter ohne Spoiler zusammen. Insgesamt gefällt es ihm nicht zuletzt wegen der kindgerechten Illustrationen von Rudolf Eizenhöfer.
„Die Geschichte, die mit Madas Wolfsmord überraschend düster beginnt (waren die vorherigen beiden Bücher sicherlich auch bedenkenlos für Kindergartenkinder geeignet, würde ich hiermit eher GrundschülerInnen beglücken), nimmt einen für die jungen ZuhörerInnen spannenden Verlauf und endet in einem überraschenden Story-Twist.“
Philipp Lohmann in seiner Buchbesprechung
André Frenzer vom Ringboten rezensiert das Heldenwerkabenteuer Der stille Pfad. Er lobt die Ausarbeitung des Handlungsortes, vermisst aber das Heldenhafte, das vom Reihennamen suggeriert wird und kommt insgesamt zu keinem positiven Fazit.
„Es gibt zwar durchaus positive Aspekte – wie die gute Ausarbeitung des Handlungsortes. Als Abenteuer wusste mich „Der stille Pfad“ jedoch nicht zu fesseln.“
– André Frenzer in seinem Fazit
Quelle: Der Ringbote
Der erste Teil des Aventurischen Herbariums wurde nun auch im Weltenraum der Prüfung unterzogen. Der Kanzler von Moosbach kann dem Quellenband überwiegend gute Seiten abgewinnen, wie z.B. die Strukturierung, vereinfachte Regeln und die alchimistische Äquivalenzlehre. Somit fällt seine Wertung sehr positiv aus.
„Es passiert nicht mehr unbedingt, dass die hier vorgestellten Tränke ablaufen oder schal werden. Manche Spieler in unserer Runde finden es auch ein wenig mühsam, wenn sie einen Heiltrank verabreichen und erkennen müssen, dass er abgelaufen ist und diese waren sehr froh, dass dies grundsätzlich nicht mehr vorkommt.“
Kanzler von Moosbach, Weltenraum
Quelle: Weltenraum
Die zehnte Folge der DSA-Hörspielreihe der WinterZeit Audiobooks heißt Das Geisterschiff. Engor hat sie sich angehört und eine Rezension dazu verfasst. Im Fazit sieht er ähnliche Stärken und Schwächen wie auch bei den letzten Folgen:
„Die Geschichte ist unterhaltsam gestaltet und wird von einer ausgesprochen professionellen technischen Machart getragen. Dafür ist die Recherche weiterhin fehlerhaft, so dass man immer wieder Widersprüche zu aventurischen Verhältnissen findet, die zumeist vermeidbar erscheinen.“
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
In der aktuellen Ausgabe der Late Nerd Show rezensiert Mháire Stritter von Orkenspalter TV das Aventurische Herbarium. Der Band kommt dabei durchaus positiv weg, allerdings wird der Punkt aufgeworfen, ob man den Band nicht hätte straffen können:
„Das ist dann am Ende ein teilweise sich kurios wiederholendes Buch, weil die Informationen an mehrfacher Stelle immer wieder und wieder und wieder stehen. Das ist natürlich einerseits nützlich, weil, egal wo man schaut, man bekommt das, was man sucht, oder zumindest einen klaren Verweis darauf, wo man es suchen muss – Struktur also 1a in dem Sinne von Findbarkeit, aber […] man hat das Gefühl, man hätte diesen Band durchaus straffen können. Es ist aber ein nutzbares Buch, wenn man teilweise die Regeltiefe haben will oder wenn man gerade mit solchen Sachen wie Alchimie oder Kräuterkunde spielt, […] und es hat eben auch die über die Grundthematik hinausgehenden nutzbaren Teile, wie die Äquivalenzlehre zum Beispiel oder was wächst tatsächlich einfach an profanen und normalen Pflanzen in Aventurien, um damit die Beschreibung einer Landschaft und dergleichen abzurunden oder sich zu orientieren, welcher irdischen Landschaft das ähneln könnte.“
– Mháire in ihrem Fazit
Quelle: YouTube
Engor hat sich die Sammlung Harteschales Hausregeln angeschaut. Das Werk bietet auf ca. 150 Seiten alternative Regeln zum Regelsystem DSA4.1 an. Engor attestiert der Spielhilfe, dass man die Arbeit merkt, die hineingeflossen ist.
„Hier kann man sich recht einfach das herausgreifen, was den eigenen Bedürfnissen entspricht. Zudem erfolgen häufig notwendige Erläuterungen, welcher Gedanke bei der jeweiligen Regelvariante Pate gestanden hat, an vielen Stellen werden die reinen Erklärungen zudem durch Beispiele angereichert.“
Engor in seiner Kritik
Chester Bolingbroke hat seine Spielerfahrung mit Blade of Destiny (Schicksalsklinge) aus der Reihe Realms of Arkania (Nordlandtrilogie) zusammengefasst und bewertet. Ausführlich listet er seine Hauptkritikpunkte auf und bewertet in seinem üblichen Schema zehn Kategorien, Spielwelt, Charaktererschaffung und -entwicklung, Interaktion mit NSC, Begegnungen und Gegner, Magie und Kampf, Ausrüstung, Wirtschaftlichkeit, Auftragssystem, Grafik, Sound und Bedienbarkeit sowie Spielmechanik. Das Ergebnis platziert Blade of Destiny unter die oberen 15% der auf dem Blog bisher bewerteten Spiele. Darüber hinaus zieht Chester den Vergleich mit weiteren Rezensionen aus der damaligen Zeit.
„Nothing in the game […] works badly but almost every part of the game needed a little tweaking, editing, or tightening. I enjoyed it more as I became more familiar with its conventions, and it left me looking forward to its next installment.“
Chester Bolingbroke in seiner Zusammenfassung
In seiner neuesten Rezension blickt Engor auf den neuen DSA-Roman vom Label Rocket Books. Die Elfe vom Veitner Moor schneidet dabei durchaus gut ab, es gibt aber auch Elemente, die ihm nicht so gut gefallen:
„Die Elfe vom Veitner Moor ist ein unterhaltsamer Roman, der vor allem durch seine Atmosphäre und seine sympathischen Protagonistinnen überzeugen kann. Als problematisch empfinde ich allerdings die Vielzahl an logischen Brüchen, die vor allem durch ein etwas überdimensioniertes Finale zustande kommen.“
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
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