Schlagwort: Rezension (Seite 14 von 27)
Wege nach Tharun enthält die Regeln zum entsprechenden Setting für DSA4.1. Sternenwanderer hat sich nach der Weltenbeschreibung nun auch diesen Band angeschaut. Die optische Aufmachung, Regeln für Profanes, Kampf und Übernatürliches schneiden in seiner Bewertung mittelmäßig ab, die Wesensbeschreibungen punkten hingegen. Somit reicht es insgesamt für ein mittleres Ergebnis.
„Neben den erwähnten Drachen gehören dazu unter anderem die Fruchtbarkeitsgeister Nanja, die an Elfen oder Feen erinnern. Shinxasa wiederum sind in Flammen gehüllte Gestalten, die Shin-Xirit dienen. Die mörderischen Rakshasa mit mehreren Köpfen und Armen lassen wiederum aventurische Oger alt aussehen. Jede Gruppe, die so ein Monster überwindet, darf sich zurecht dafür feiern.“
Sternenwanderer in seiner Rezension
Quelle: Sternenwanderers Blog
Als Teil des Cthulhu-Mythos-Crowdfunding wurde auch das Heldenbrevier der Noioniten ermöglicht. Engor hat den Band in seiner neuesten Rezension auf Herz und Nieren geprüft. Er kommt dabei zu einer positiven Bewertung, da er u. a. auch die Verknüpfung mit Aventurien als gelungen erachtet:
„Das Crossover von DSA/Aventurien und Cthulhu gelingt hier weitgehend störungsfrei, weil fremde Elemente behutsam eingefügt werden und die Leser diese neuen Eindrücke gemeinsam mit dem Erleben der beiden Hauptfiguren gewinnen.“
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Engor hat den Hauptband zur DSA-Konvertierung von Sandy Petersens Cthulhu Mythos rezensiert. Dabei findet er die Anreicherung des Aventurien-Settings mit einer Vielzahl neuer Wesen gut, sieht aber den Brückenschlag zwischen den beiden Settings als nicht gelungen an, wobei er bei der Einschätzung einwendet, dass diese auch stark davon abhängt, wie man generell zum Cthulhu-Mythos-Setting steht:
„Sandy Petersens Cthulhu-Mythos ist sicherlich handwerklich ein guter Band, […] gerade als Kreaturenband erweitert er die Palette an spielbaren Wesen für DSA immens. […] Ganz generell bleibt bei allen erkennbaren Konvertierungsarbeiten der Eindruck von zwei stark unterschiedlichen Spielhintergründen, für mich gelingt es nicht, einen Brückenschlag vom pessimistischen Cthulhu-Mythos hin zu einem harmonischen Übergang nach Aventurien zu erreichen. Sicherlich ist das aber auch eine sehr persönliche Tendenz, weshalb die folgende Wertung aus Sicht von jemandem, den Cthulhu und dessen Wahnhaftigkeit und Unvorhersehbarkeit fasziniert, deutlich höher angesetzt werden kann.“
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Im Zuge des letzten Crowdfundings zu DSA-Miniaturen von Westfalia wurde auch ein Regelsystem für das Spiel mit den Figuren in einem Tabletop-Spiel veröffentlicht. +SIEBENSTREICH+ ist eine Übersetzung ihres +STRONGSWORD+-Systems mit Anpassungen an DSA und Alexander Grolm hat das System einmal einem Praxistest unterzogen und präsentiert bei Nandurion seine Einschätzung in einer Gastrezension.
„+SIEBENSTREICH+ ist gegenwärtig noch am Anfang seines Wegs, aber das, was ich gesehen habe, hat definitiv Appetit auf mehr gemacht. Das Spiel hat mit den Kampfhaltungen (Strategien) einen schönen, stimmigen Kernmechanismus.“
– Der Grolm in seiner Rezension
Quelle: Nandurion
Der Sternenwanderer hat sich Die Welt der Schwertmeister, den Weltbeschreibungsband für das Tharun-Setting angeschaut. In seiner Rezension kommt er dabei zu einem gemischten Urteil:
„Auch die meist schlichten Bilder wirken oft hölzern und manche Formulierungen missverständlich. Dafür haben sich die Autoren Mühe gegeben, Variationen innerhalb ihres Settings einzubringen. Daher bietet Tharun viel Potenzial zum Spielen, wenn auch weniger in der eher freiheitlichen Art aventurischer Abenteurer.“
– Der Sternenwanderer in seinem Fazit
Quelle: Sternenwanderer
Die gedruckte Version der aktuellen Ausgabe des Aventurischen Boten ist verschickt und damit bekommen die Abonnenten nun auch die physische Ausgabe des beiliegenden Heldenwerks Hinter der Fassade. Engor hat es sich bereits angeschaut und eine Rezension verfasst. Dabei kommt er insgesamt zu einer durchwachsenen Bewertung, wobei er einerseits die Atmosphäre lobt, aber andererseits beim Aufbau größere Probleme sieht und inhaltlich das Abenteuer als überfrachtet empfindet:
„Hinter der Fassade hat in der Grundidee durchaus das Potential für ein atmosphärisches Abenteuer, verfügt auch über eine interessante Figurenriege. Leider verfügt das Heldenwerk über einen ausgesprochen ungünstigen Aufbau, zudem sind viele Hintergründe ungenau ausgearbeitet bzw. werden zu viele Motive gleichzeitig verwendet, die das Abenteuer in dieser Kombination zu sehr überfrachten, was auch für das etwas unmotivierte Anknüpfen an einen DSA-Klassiker gilt.“
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Die Braut des Bronnjaren ist ein 17-seitiges DSA4.1-Abenteuer aus der Anthologie „Rittererbe“. Elli hat es mit ihrer Runde gespielt und eine Rezension auf ihrem Blog Zwischen Tisch und Telling verfasst. Das bornische Flair werde gut transportiert und entspreche ihren Erwartungen. Eine der Stärken der Detektivgeschichte sei der große Handlungsspielraum, der unterschiedliche Verläufe zulasse. Insbesondere hat ihr der moralische Konflikt und die Entscheidung am Ende zugesagt.
„Das Dorf mit seinen vielen verschiedenen Bewohnern wirkt lebendig und mit seinen zig Problem gleichzeitig typisch bornisch, der Bronnjar erinnert an einen Bornbären, und über der gesamten Szenerie wacht majestätisch wie bedrohlich der Bornwald – dieses Flair ist genau das, was ich mir von einem Anthologie-Abenteuer wünsche.“
Elli, Zwischen Tisch und Telling
Quelle: Zwischen Tisch und Telling
Der Sternenwanderer hat das DSA5-Abenteuer Klingen der Nacht begutachtet. Die insgesamt gute Wertung zieht sich durch Aufbau und den Text, in drei Abschnitte geteilt, gleichermaßen durch. Das Abenteuer an mehreren Orten rund um die Bernsteinbucht stellt hohe Anforderungen an die Kampffähigkeiten der Helden, das wird mehrfach betont. Es mündet in einem Endkampf mit vielen Beteiligten, was vor allem die Spielleitung fordert.
„Das Risiko, dass einzelne Helden den Angreifern erliegen, ist dabei nicht zu unterschätzen. Immerhin richtet sich das Abenteuer an kompetente bis meisterliche Helden (mit 1.200 bis 1.400 Erfahrungspunkte). Ich empfehle die höhere Marke.“
Sternenwanderer in der Rezension
Quelle:Sternenwanderer
Nanduriat Sirius hat sich das Abenteuer Krallenspuren (Edit: nicht aus dem Regionalpaket zu Das Dornenreich) angeschaut. Insgesamt kommt er zu einer positiven Gesamtwertung, wobei ihm aber vor allem der erste Abenteuerteil zu wenig Herausforderungen bzw. spannende Momente enthält:
„Kritisch sehe ich vor allem die ersten Hälfte des Abenteuers, denn dort fehlt es an spannenden Momenten. Kritisch sehe ich auch den Umfang von mehr als 60 Seiten. Ich hätte mir mehr Prägnanz und eine geringere Gesamtseitenzahl gewünscht. Der Kern-Story hätte man sicherlich auch als Heldenwerk-Titel umsetzen können. Positiv fallen in jedem Fall die Ruinen von Zhamorrah auf sowie der dortige Dungeon. Zudem zeichnet Johannes Kaub ein farbenfrohes Bild von Aranien mit viel Liebe zum Detail.“
– Sirius in seinem Fazit
Quelle: Nandurion
Der Kanzler von Moosbach hat sich zwei CDs voll Hintergrundmusik für Rollenspielrunden mit dem Titel Atmosphärenklänge von Ralf Kurtsiefer angehört. Als reine Berieselung hält er die Stücke für weniger geeignet, sondern eher für den geplanten Einsatz. Da er damit auch schon positive Erfahrung am Spieltisch gesammelt hat, fällt seine Bewertung gut aus.
„Es ist eine durchaus gelungene akustische Untermalung, wobei diese Ambiente-Tracks vor allem dann ihre Stärke zeigen, wenn man sie gezielt als Hintergrunduntermalung benutzt, während man Texte als Spielleiter vorliest, oder eben frei eine Szene beschreibt, um diese dadurch eindringlicher zu machen.“
Kanzler von Moosbach in der Rezension auf Weltenraum
Quelle:Weltenraum
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