Schlagwort: Rezension (Seite 1 von 18)

Nandurion rezensiert das Cthulhu-Compendium

Nanduriat Sirius hat such das Cthulhu-Compendium aus dem Crowdfunding zur DSA-Ausgabe von Sandy Petersens Cthulhu Mythos genauer angeschaut. Er lobt die aus seiner Sicht erfrischende Aufbrechung des DSA-Kanons mit neuem Material, sieht aber auf der anderen Seite handwerkliche Probleme beim Band:

„Ich hingegen bin klar für Abwechslung, für Vielfalt und Varianz. Somit begrüße ich diesen Schritt, den teilweise festgefahrenen Kanon ein Stück weit aufzubohren. Schade ist jedoch, dass beim Chtulhu-Compendium mehrere handwerkliche Unsauberkeiten passiert sind […]. Neben den kleinen Übersetzungsfehlern stört mich weiterhin die seltsame Strukturierung des Compendiums.“

– Sirius in seinem Fazit

Quelle: Nandurion

Engor rezensiert Book of Heroes

Engor hat sich das DSA-Computerspiel Book of Heroes angeschaut. Das Spiel überzeugt ihn dabei  nicht, er sieht in ihm noch nicht einmal ein nettes Spiel für zwischendurch, ihm fehlt insbesondere mehr Spieltiefe bzw. Verknüpfung mit dem aventurischen Hintergrund:

„Die Einzelmissionen könnten auch funktionieren, wenn sie denn richtig aufgebaut wären, man also bei einer Mission in Albernia auch wirklich das Flair der Siebenwindküste verspüren würde, man Gefährten hätte, deren unterschiedliche Charaktere deutlich würden und man die Spieltiefe der Vorlage nutzen würde […]. Das alles hätte aber sicherlich viel mehr Produktionsarbeit benötigt, hier zeigt sich, dass die gesamte Reduktion, die die Entwickler nach außen als Spielfeature verkünden, vor allem ein Mangel an Ambition (und vielleicht auch Möglichkeiten) zu sein scheint. Auch ein nettes Spiel für Zwischendurch hat natürlich seine Daseinsberechtigung. Allerdings muss es dafür Spaß machen. Und das gilt aus meiner Sicht für Book of Heroes leider überhaupt nicht.“

– Engor in seinem Fazit

Quelle: Engors Dereblick

Die Zeitschrift für Fantastikforschung rezensiert Forschungsdrang & Rollenspiel

Dr. Tobias Unterhuber hat die Publikation Forschungsdrang & Rollenspiel in der Zeitschrift für Fantastikforschung rezensiert. Beitragsweise betrachtet er den Inhalt dieses Sammelbands zu Pen&Paper-Rollenspielen im Allgemeinen und zu Das Schwarze Auge (DSA) im Besonderen. Kompakt fasst er die Themen bzw. Thesen der Aufsätze zusammen und bringt ihre jeweiligen Schlussfolgerungen auf den Punkt. In seiner Bewertung legt er Wert auf die Anforderungen an die Leser in Bezug auf die Spielweltkenntnis. Er nennt außerdem die Autoren, von deren Beiträgen er dahingehend am meisten Forschungsrelevanz erwartet.

Quelle: Zeitschrift für Fantastikforschung

„Gerade aber da, wo der Band sowohl die Komplexität seines Gegenstands als auch die Komplexität der Beobachtung annimmt, reichen die Erkenntnisse aber über Einzelbeobachtungen hinaus und stellen Grundsteine für die Forschung zu Rollenspiel und DSA dar.“

Dr. Tobias Unterhuber, Zeitschrift für Fantastikforschung

Quelle:Zeitschrift für Fantastikforschung

Engors Dereblick: Rezension von Schweigen aus Somerrisk

Engor rezensiert sich weiter durch den Stapel der DSA-Cthulhu-Produkte aus dem Crowdfunding zu Sandy Petersens Cthulhu Mythos. Schweigen aus Somerrisk ist eines der Abenteuer aus dem Bündel. In seiner Bewertung sieht er durchaus die Möglichkeit eines atmosphärisch schönen Abenteuers, bemängelt aber vor allem, dass es recht grob ausgearbeitet und die DSA-Anbindung nicht wirklich vorhanden sei:

„Allerdings ist die gesamte Ausarbeitung sehr grob, vieles ist skizzenhaft umrissen, gerade Figureninteraktion ist nur eingeschränkt vorgesehen, vor allem was die Antagonisten (abseits des Kampfes) betrifft. Als DSA-Abenteuer fehlen mir jegliche Anknüpfungspunkte zu Aventurien, da ja die Traumlande als Handlungsort vorgesehen sind und im Prinzip auch auf HeldInnen von dort zurückgegriffen werden soll.“

– Engor in seinem Fazit

Quelle: Engors Dereblick

Sternenwanderer beschreitet Wege nach Tharun

Wege nach Tharun enthält die Regeln zum entsprechenden Setting für DSA4.1. Sternenwanderer hat sich nach der Weltenbeschreibung nun auch diesen Band angeschaut. Die optische Aufmachung, Regeln für Profanes, Kampf und Übernatürliches schneiden in seiner Bewertung mittelmäßig ab, die Wesensbeschreibungen punkten hingegen. Somit reicht es insgesamt für ein mittleres Ergebnis.

„Neben den erwähnten Drachen gehören dazu unter anderem die Fruchtbarkeitsgeister Nanja, die an Elfen oder Feen erinnern. Shinxasa wiederum sind in Flammen gehüllte Gestalten, die Shin-Xirit dienen. Die mörderischen Rakshasa mit mehreren Köpfen und Armen lassen wiederum aventurische Oger alt aussehen. Jede Gruppe, die so ein Monster überwindet, darf sich zurecht dafür feiern.“

Sternenwanderer in seiner Rezension

Quelle: Sternenwanderers Blog

Engor rezensiert das Heldenbrevier der Noioniten

Als Teil des Cthulhu-Mythos-Crowdfunding wurde auch das Heldenbrevier der Noioniten ermöglicht. Engor hat den Band in seiner neuesten Rezension auf Herz und Nieren geprüft. Er kommt dabei zu einer positiven Bewertung, da er u. a. auch die Verknüpfung mit Aventurien als gelungen erachtet:

„Das Crossover von DSA/Aventurien und Cthulhu gelingt hier weitgehend störungsfrei, weil fremde Elemente behutsam eingefügt werden und die Leser diese neuen Eindrücke gemeinsam mit dem Erleben der beiden Hauptfiguren gewinnen.“

– Engor in seinem Fazit

Quelle: Engors Dereblick

Engor rezensiert das DSA-Mythos-Hauptbuch

Engor hat den Hauptband zur DSA-Konvertierung von Sandy Petersens Cthulhu Mythos rezensiert. Dabei findet er die Anreicherung des Aventurien-Settings mit einer Vielzahl neuer Wesen gut, sieht aber den Brückenschlag zwischen den beiden Settings als nicht gelungen an, wobei er bei der Einschätzung einwendet, dass diese auch stark davon abhängt, wie man generell zum Cthulhu-Mythos-Setting steht:

„Sandy Petersens Cthulhu-Mythos ist sicherlich handwerklich ein guter Band, […] gerade als Kreaturenband erweitert er die Palette an spielbaren Wesen für DSA immens. […] Ganz generell bleibt bei allen erkennbaren Konvertierungsarbeiten der Eindruck von zwei stark unterschiedlichen Spielhintergründen, für mich gelingt es nicht, einen Brückenschlag vom pessimistischen Cthulhu-Mythos hin zu einem harmonischen Übergang nach Aventurien zu erreichen. Sicherlich ist das aber auch eine sehr persönliche Tendenz, weshalb die folgende Wertung aus Sicht von jemandem, den Cthulhu und dessen Wahnhaftigkeit und Unvorhersehbarkeit fasziniert, deutlich höher angesetzt werden kann.“

– Engor in seinem Fazit

Quelle: Engors Dereblick

Rezension zu +SIEBENSTREICH+ bei Nandurion

Im Zuge des letzten Crowdfundings zu DSA-Miniaturen von Westfalia wurde auch ein Regelsystem für das Spiel mit den Figuren in einem Tabletop-Spiel veröffentlicht. +SIEBENSTREICH+ ist eine Übersetzung ihres +STRONGSWORD+-Systems mit Anpassungen an DSA und Alexander Grolm hat das System einmal einem Praxistest unterzogen und präsentiert bei Nandurion seine Einschätzung in einer Gastrezension.

„+SIEBENSTREICH+ ist gegenwärtig noch am Anfang seines Wegs, aber das, was ich gesehen habe, hat definitiv Appetit auf mehr gemacht. Das Spiel hat mit den Kampfhaltungen (Strategien) einen schönen, stimmigen Kernmechanismus.“

– Der Grolm in seiner Rezension

Quelle: Nandurion

Der Sternenwanderer rezensiert „Die Welt der Schwertmeister“

Der Sternenwanderer hat sich Die Welt der Schwertmeister, den Weltbeschreibungsband für das Tharun-Setting angeschaut. In seiner Rezension kommt er dabei zu einem gemischten Urteil:

„Auch die meist schlichten Bilder wirken oft hölzern und manche Formulierungen missverständlich. Dafür haben sich die Autoren Mühe gegeben, Variationen innerhalb ihres Settings einzubringen. Daher bietet Tharun viel Potenzial zum Spielen, wenn auch weniger in der eher freiheitlichen Art aventurischer Abenteurer.“

– Der Sternenwanderer in seinem Fazit

Quelle: Sternenwanderer

 

Engor rezensiert Heldenwerk „Hinter der Fassade“

Die gedruckte Version der aktuellen Ausgabe des Aventurischen Boten ist verschickt und damit bekommen die Abonnenten nun auch die physische Ausgabe des beiliegenden Heldenwerks Hinter der Fassade. Engor hat es sich bereits angeschaut und eine Rezension verfasst. Dabei kommt er insgesamt zu einer durchwachsenen Bewertung, wobei er einerseits die Atmosphäre lobt, aber andererseits beim Aufbau größere Probleme sieht und inhaltlich das Abenteuer als überfrachtet empfindet:

„Hinter der Fassade hat in der Grundidee durchaus das Potential für ein atmosphärisches Abenteuer, verfügt auch über eine interessante Figurenriege. Leider verfügt das Heldenwerk über einen ausgesprochen ungünstigen Aufbau, zudem sind viele Hintergründe ungenau ausgearbeitet bzw. werden zu viele Motive gleichzeitig verwendet, die das Abenteuer in dieser Kombination zu sehr überfrachten, was auch für das etwas unmotivierte Anknüpfen an einen DSA-Klassiker gilt.“

– Engor in seinem Fazit

Quelle: Engors Dereblick

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