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Engors Retro-Rezension von „Der Schatz der Noiona“

Engors Dereblick richtet sich erneut in die Vergangenheit. Das DSA3-Abenteuer Der Schatz der Noiona spielt im Jahr 28 Hal in einem Selemer Noionitenkloster. Auch wenn der Schauplatz eine Besonderheit für eine Schatzsuche darstellt, hält Engor die Handlung für zu stark inszeniert. Der Einstieg sei einfallslos und Vorlesetexte mit langen Monologen von Meisterpersonen verstärken den Eindruck von Starrheit. Insgesamt kommt er somit nur zu einer mäßigen Wertung.

„[…] dass den NSC oft noch ellenlange, theatralisch wirkende Monologe in den Mund gelegt werden. Das nimmt der guten Grundidee doch einiges an Reiz, wenn man zunehmend verspürt, dass eigenes Handeln vergleichsweise geringe Konsequenzen hat und vieles eher darauf angelegt ist, bestimmte Plotabschnitte zu erreichen.“

Engor in seiner Kritik

Quelle: Engors Dereblick

Aventurisches Pandämonium 2 im Weltenraum

Das vor kurzem erschienene Aventurische Pandämonium 2 hat der Kanzler von Moosbach im Weltenraum rezensiert. Wie schon im ersten Teil überzeugt die Strukturierung der Inhalte und die Vielfalt der Dämonen, ebenso tragen die zahlreichen Illustrationen zu einem guten Eindruck bei. Als abträglich bewertet er Beiträge zur Lykanthropie und wie die Inhalte auf zwei Bände verteilt wurden.

„Eingeleitet werden diese Informationen, fast schon traditionell, mit einem schönen In Game Text, seien es alte Märchen, Berichte von Geweihten, oder Abhandlungen von Magiern. Es gibt dabei so viele Dämonen, dass für jede Situation der richtige gefunden werden kann und man kann auch den richtigen Herausforderungsgrad wählen.“

Kanzler von Moosbach, Weltenraum

Insgesamt liegt seine Bewertung gleichauf mit der des ersten Bandes.

Quelle: Weltenraum

Heldenwerk-Archiv II im Dereblick

Als Teil seines angekündigten Nachholpensums hat sich Engor das Heldenwerk-Archiv II angeschaut. Er listet die Bonusinhalte der sieben Abenteuer auf und beurteilt deren Mehrwert. Generell hält er das Zusatzmaterial für sinnvoll um die Einschränkungen durch das 16-seitige Originalformat auszugleichen. Besonders hebt er Sklaven für eine Nacht dabei heraus. Der Sammlung des Jahres 2017 bescheinigt er insgesamt eine gelungene Vielfalt.

„Was mir hier auffällt, ist eine gute Durchmischung von sehr bodenständigen Handlungen wie in Deicherbe und Rübenernte und Abenteuern von größerer Tragweite (z.B. Die Paligan-Akten, bei denen man immerhin Staatsgeheimnisse in seinen Besitz bringen kann) oder sehr existenziellen Bedrohungen (wie das mörderische Drei Farben Schnee, bei dem man vor allem mit sehr gefährlichen Gegnern konfrontiert wird).

Engor in seiner Rezension

Engor beim Elfenkrieg

Nachdem der achte von zwölf Teilen der Romanreihe „Die Phileasson-Saga“ vor kurzem erschienen ist, hat Engor nun seinen prüfenden Blick auf den Elfenkrieg geworfen. Aus seiner Sicht hat sich die Wartezeit von einem Jahr gelohnt.

Die Handlungsstränge der beiden Mannschaften trennen sich und verlaufen in sehr unterschiedlichen Bahnen, enden aber beide offen. Insbesondere erreicht die Geschichte um Beorn eine neue Epikstufe, die auch auf den weiteren Verlauf der Saga hindeutet.

„Die neue Umgebung der Inseln im Nebel verleihen den Ereignissen zudem noch deutlich mehr Mystik, wobei endgültig deutlich wird, dass die Wettfahrt letztlich nur Staffage in einem deutlich größeren Handlungsrahmen ist, der Vergangenheit und Zukunft Aventuriens miteinander verbindet. „

Engor in seiner Rezension

Quelle: Engors Dereblick

Nerds gegen Stephan rezensiert „Mischa, der Wolf & der Goblin“

Philipp Lohmann gibt einen Überblick und seine Bewertung zum Kinderbuch Mischa, der Wolf & der Goblin ab. Er fasst die Geschichte von Hagen Tronje Grützmacher im nunmehr dritten Band der DSA-Märchenreihe aus dem Verlag Schwarzer Ritter ohne Spoiler zusammen. Insgesamt gefällt es ihm nicht zuletzt wegen der kindgerechten Illustrationen von Rudolf Eizenhöfer.

„Die Geschichte, die mit Madas Wolfsmord überraschend düster beginnt (waren die vorherigen beiden Bücher sicherlich auch bedenkenlos für Kindergartenkinder geeignet, würde ich hiermit eher GrundschülerInnen beglücken), nimmt einen für die jungen ZuhörerInnen spannenden Verlauf und endet in einem überraschenden Story-Twist.“

Philipp Lohmann in seiner Buchbesprechung

Der Ringbote rezensiert „Der stille Pfad“

André Frenzer vom Ringboten rezensiert das Heldenwerkabenteuer Der stille Pfad. Er lobt die Ausarbeitung des Handlungsortes, vermisst aber das Heldenhafte, das vom Reihennamen suggeriert wird und kommt insgesamt zu keinem positiven Fazit.

„Es gibt zwar durchaus positive Aspekte – wie die gute Ausarbeitung des Handlungsortes. Als Abenteuer wusste mich „Der stille Pfad“ jedoch nicht zu fesseln.“

– André Frenzer in seinem Fazit

Quelle: Der Ringbote

Engor liest Blutsbande

Der fünfte Band Blutsbande aus der Reihe Das Blut der Castesier wird auf Engors Dereblick beleuchtet. Die Annahme, dass sich die drei Handlungsstränge kreuzen würden, bestätigt sich am Ende zumindest teilweise. Engor fasst die Geschichte und Entwicklung der Charaktere Lucia, Sabella und Valerius zusammen: Lucia, der Gladiatorin, bescheinigt er am wenigsten Entwicklung. Beim Bandenführer Valerius sieht er die interessanteste Perspektive, unter anderem auch, weil sich dort offene Fragen um die ursprüngliche Geschichte aufgetan haben.

„Bemerkenswert ist nach wie vor die Anlage aller Geschwister als Charaktere mit dunklen Schattierungen, begehen doch alle drei auch in diesem Roman moralische Grenzüberschreitungen.

Zudem deutet sich an, dass es um weit mehr als die einfache Rachegeschichte geht, die in den ersten Romanen entwickelt wurde.“

Engor in seiner Rezension

Quelle: Engors Dereblick

Aventurisches Herbarium im Weltenraum

Der erste Teil des Aventurischen Herbariums wurde nun auch im Weltenraum der Prüfung unterzogen. Der Kanzler von Moosbach kann dem Quellenband überwiegend gute Seiten abgewinnen, wie z.B. die Strukturierung, vereinfachte Regeln und die alchimistische Äquivalenzlehre. Somit fällt seine Wertung sehr positiv aus.

„Es passiert nicht mehr unbedingt, dass die hier vorgestellten Tränke ablaufen oder schal werden. Manche Spieler in unserer Runde finden es auch ein wenig mühsam, wenn sie einen Heiltrank verabreichen und erkennen müssen, dass er abgelaufen ist und diese waren sehr froh, dass dies grundsätzlich nicht mehr vorkommt.“

Kanzler von Moosbach, Weltenraum

Quelle: Weltenraum

Engor lauscht „Das Geisterschiff“

Die zehnte Folge der DSA-Hörspielreihe der WinterZeit Audiobooks heißt Das Geisterschiff.  Engor hat sie sich angehört und eine Rezension dazu verfasst. Im Fazit sieht er ähnliche Stärken und Schwächen wie auch bei den letzten Folgen:

„Die Geschichte ist unterhaltsam gestaltet und wird von einer ausgesprochen professionellen technischen Machart getragen. Dafür ist die Recherche weiterhin fehlerhaft, so dass man immer wieder Widersprüche zu aventurischen Verhältnissen findet, die zumeist vermeidbar erscheinen.“

– Engor in seinem Fazit

Quelle: Engors Dereblick

Orkenspalter TV rezensiert das Aventurische Herbarium

In der aktuellen Ausgabe der Late Nerd Show rezensiert Mháire Stritter von Orkenspalter TV das Aventurische Herbarium. Der Band kommt dabei durchaus positiv weg, allerdings wird der Punkt aufgeworfen, ob man den Band nicht hätte straffen können:

„Das ist dann am Ende ein teilweise sich kurios wiederholendes Buch, weil die Informationen an mehrfacher Stelle immer wieder und wieder und wieder stehen. Das ist natürlich einerseits nützlich, weil, egal wo man schaut, man bekommt das, was man sucht, oder zumindest einen klaren Verweis darauf, wo man es suchen muss – Struktur also 1a in dem Sinne von Findbarkeit, aber […] man hat das Gefühl, man hätte diesen Band durchaus straffen können. Es ist aber ein nutzbares Buch, wenn man teilweise die Regeltiefe haben will oder wenn man gerade mit solchen Sachen wie Alchimie oder Kräuterkunde spielt, […] und es hat eben auch die über die Grundthematik hinausgehenden nutzbaren Teile, wie die Äquivalenzlehre zum Beispiel oder was wächst tatsächlich einfach an profanen und normalen Pflanzen in Aventurien, um damit die Beschreibung einer Landschaft und dergleichen abzurunden oder sich zu orientieren, welcher irdischen Landschaft das ähneln könnte.“

– Mháire in ihrem Fazit

Quelle: YouTube

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