Kategorie: RSP-Blogs (Seite 89 von 120)
Weiter geht es bei Engor im Reigen der DSA-Mythos-Rezensionen. In seinem neuesten Beitrag bespricht er das Cthulhu-Vademecum, das bei ihm gut ankommt. Nachteilig sieht er gewisse Redundanzen, die die Darstellungen von Wahn und Anpreisungen Cthulhus mit sich brächten, dafür lobt er insbesondere die Anbindung an aventurische Religionen:
„Der Wahnsinn wird sehr anschaulich beschrieben, wodurch sich stellenweise aber auch redundante Passagen ergeben. Gut gelingt die Verbindung von aventurischen religiösen Vorstellungen mit dem Mythos, indem sich oft Anknüpfungspunkte ergeben, die der fiktive Verfasser in seiner eigenen Logik erläutert.“
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Mit Die Zähne des Kaimans ist der erste Teil der Al’Anfa-Kampagne Rabenkrieg kürzlich erschienen. Engor hat sich den Band angeschaut und eine Rezension verfasst. Er hält das Abenteuer für einen gelungenen Auftakt der Kampagne:
„Die Zähne des Kaimans stellt einen gelungenen Kampagneneinstieg dar. Dabei erhält man zunächst einen guten Überblick über das geplante Gesamtgeschehen, was insbesondere für die Spielleitung eine Erleichterung ist. Den Spielercharakteren wird eine passende Aufgabe zugewiesen, die es ermöglicht, relativ frei von den Zwängen eines großes Militärunternehmens wie eine klassische Heldengruppe zu agieren.“
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Nanduriat Sirius hat such das Cthulhu-Compendium aus dem Crowdfunding zur DSA-Ausgabe von Sandy Petersens Cthulhu Mythos genauer angeschaut. Er lobt die aus seiner Sicht erfrischende Aufbrechung des DSA-Kanons mit neuem Material, sieht aber auf der anderen Seite handwerkliche Probleme beim Band:
„Ich hingegen bin klar für Abwechslung, für Vielfalt und Varianz. Somit begrüße ich diesen Schritt, den teilweise festgefahrenen Kanon ein Stück weit aufzubohren. Schade ist jedoch, dass beim Chtulhu-Compendium mehrere handwerkliche Unsauberkeiten passiert sind […]. Neben den kleinen Übersetzungsfehlern stört mich weiterhin die seltsame Strukturierung des Compendiums.“
– Sirius in seinem Fazit
Quelle: Nandurion
Engor hat sich das DSA-Computerspiel Book of Heroes angeschaut. Das Spiel überzeugt ihn dabei nicht, er sieht in ihm noch nicht einmal ein nettes Spiel für zwischendurch, ihm fehlt insbesondere mehr Spieltiefe bzw. Verknüpfung mit dem aventurischen Hintergrund:
„Die Einzelmissionen könnten auch funktionieren, wenn sie denn richtig aufgebaut wären, man also bei einer Mission in Albernia auch wirklich das Flair der Siebenwindküste verspüren würde, man Gefährten hätte, deren unterschiedliche Charaktere deutlich würden und man die Spieltiefe der Vorlage nutzen würde […]. Das alles hätte aber sicherlich viel mehr Produktionsarbeit benötigt, hier zeigt sich, dass die gesamte Reduktion, die die Entwickler nach außen als Spielfeature verkünden, vor allem ein Mangel an Ambition (und vielleicht auch Möglichkeiten) zu sein scheint. Auch ein nettes Spiel für Zwischendurch hat natürlich seine Daseinsberechtigung. Allerdings muss es dafür Spaß machen. Und das gilt aus meiner Sicht für Book of Heroes leider überhaupt nicht.“
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Kai Frerich lädt auch in diesem Juli zum Gewinnspiel auf seinem Blog Vier Helden und ein Schelm ein. Zu gewinnen gibt es dieses Mal die Zähne des Kaimans, das Auftaktabenteuer der Rabenkrieg-Kampagne, den dritten Band der Blut der Castesier-Reihe mit Namen Stadt der hundert Türme und das Heldenbrevier der Noioniten von Carolina Möbis.
In der begleitenden Umfrage sollen die Teilnehmer unter anderem ihre Präferenzen zu DSA5-Abenteuern einstufen und ihr bevorzugte Partei im Konflikt zwischen Al’Anfa und dem Kemi-Reich wählen.
Quelle: Vier Helden und ein Schelm
Dnalor gibt einen Rundumblick der grundlegenden Regeln zu Sprachen bei DSA über die Editionen von DSA1 bis DSA5 hinweg. Außerdem stellt er als Beispiel die Beschreibung und Regelung der Sprache „Gmer“ aus Rakshazar vor.
Quelle: dnalors Fantasyblog
Mit dem Juni ist nun die erste Hälfte des Patzerjahres 2020 vergangen, Zeit für Nandurion, den vergangenen Monat und das vergangene Quartal in den Übersichtsspiegeln aufzuarbeiten.
Im Rezensionsspiegel findet ihr, wie üblich, eine Auflistung der Rezensionen mit DSA-Bezug des letzten Monats, im Scriptoriumsspiegel ein Blick auf die Juni-Veröffentlichungen im Scriptorium Aventuris. Der Forenspiegel blickt dagegen auf das ganze zweite Quartal und zeigt euch Projekte und Veröffentlichungen aus der DSA-Forenlandschaft.
Quelle: Nandurion (Rezensionsspiegel, Scriptoriumsspiegel, Forenspiegel)
Engor rezensiert sich weiter durch den Stapel der DSA-Cthulhu-Produkte aus dem Crowdfunding zu Sandy Petersens Cthulhu Mythos. Schweigen aus Somerrisk ist eines der Abenteuer aus dem Bündel. In seiner Bewertung sieht er durchaus die Möglichkeit eines atmosphärisch schönen Abenteuers, bemängelt aber vor allem, dass es recht grob ausgearbeitet und die DSA-Anbindung nicht wirklich vorhanden sei:
„Allerdings ist die gesamte Ausarbeitung sehr grob, vieles ist skizzenhaft umrissen, gerade Figureninteraktion ist nur eingeschränkt vorgesehen, vor allem was die Antagonisten (abseits des Kampfes) betrifft. Als DSA-Abenteuer fehlen mir jegliche Anknüpfungspunkte zu Aventurien, da ja die Traumlande als Handlungsort vorgesehen sind und im Prinzip auch auf HeldInnen von dort zurückgegriffen werden soll.“
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Die Gruppe von Graf Hardimund in der Donnerwacht-Kampagne rennt nicht gerade offene Türen in Lowangen ein. Stattdessen gestaltet sich die Recherche dort sehr zäh. Erst die Begegnung mit Elfenexperte Visalyar Wassertänzer bringt einen Durchbruch an Erkenntnissen. Die nächsten Stationen der Reise werden konkreter, am nächsten liegt dabei der Gashoker Wald.
Quelle: Graf Hardimunds Blog
Wege nach Tharun enthält die Regeln zum entsprechenden Setting für DSA4.1. Sternenwanderer hat sich nach der Weltenbeschreibung nun auch diesen Band angeschaut. Die optische Aufmachung, Regeln für Profanes, Kampf und Übernatürliches schneiden in seiner Bewertung mittelmäßig ab, die Wesensbeschreibungen punkten hingegen. Somit reicht es insgesamt für ein mittleres Ergebnis.
„Neben den erwähnten Drachen gehören dazu unter anderem die Fruchtbarkeitsgeister Nanja, die an Elfen oder Feen erinnern. Shinxasa wiederum sind in Flammen gehüllte Gestalten, die Shin-Xirit dienen. Die mörderischen Rakshasa mit mehreren Köpfen und Armen lassen wiederum aventurische Oger alt aussehen. Jede Gruppe, die so ein Monster überwindet, darf sich zurecht dafür feiern.“
Sternenwanderer in seiner Rezension
Quelle: Sternenwanderers Blog
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