Kategorie: RSP-Blogs (Seite 75 von 120)
Engors Dereblick wandert in der Publikationsliste des Thorwal-Crowdfundings weiter zum Meisterschirmset Schicksalsschwur und Skaldensang. Dieses umfasst drei Abenteuerszenarien, vier Spielhilfen, eine Ingame-Textsammlung und Werte für Tiergefährten. Die Abenteuerinhalte befindet Engor für willkommen, auch wenn sie von der Spielleitung ausgearbeitet werden müssen. Bei den Spielhilfen schneiden die Legenden der Gjalsker am besten ab, was insgesamt auf eine mittelgute Wertung führt.
Quelle: Engors Dereblick
Tino Päßler hat die Regionalspielhilfe „Die Gestade des Gottwals – Thorwal und das Gjalskerland“ bei Teilzeithelden unter die Lupe genommen. Mehrfach wird bemängelt, dass verschiedene Regelteile in Extrabände ausgegliedert wurden. Punkte holen die stimmungsvollen Illustrationen und die gute Strukturierung des Bands. Gemessen an der Vorgängerpublikation „Unter dem Westwind“, die Tino als Maßstab gewählt hat, schneidet das Produkt mit einer mittleren Wertung ab.
„Alles in allem ein hochwertiges und nützliches Buch für alle Spielenden, die in der Zukunft die Gestade des Gottwals neu erkunden oder wiederentdecken wollen. Für einen vollständiges Nachschlagewerk für thorwalsche und gjalsker Held*innen fehlen die Regeln der Extrahefte, was den anfänglichen guten Eindruck des Buches schmälert.“
Tino Päßler im Fazit
Quelle: Teilzeithelden
Die Übersichtsspiegel für den Monat Februar sind da: Bei Nandurion könnt ihr wieder aufgelistet finden, was es letzten Monat an Neuigkeiten im Scriptorium Aventuris und was es an neuen DSA-Rezensionen in den Weiten des Datenlimbus gab.
Quelle: Nandurion (Scriptoriumsspiegel, Rezensionsspiegel)
Im Rahmen des Gestade-des-Gottwals-Crowdfundings wurde auch das Abenteuer Mittsommerrache freigeschaltet. Engor hat sich dieses angeschaut und kommt in seiner Rezension zu einem durchaus positiven Fazit, bei dem er vor allem das Finale herausstellt, auf der anderen Seite aber Tiefe beim Rechercheteil vermisst:
„Mittsommerrache ist ein ordentlich ausgestaltetes Abenteuer, das eine einfache aber durchaus spannende Handlung aufweist. Der Schwerpunkt liegt eher auf einer Beseitigung der Bedrohung durch kämpferischen Einsatz, die im Klappentext betonten Rechercheelemente sehe ich eingeschränkt vorhanden. Stellenweise sind die einzelnen Handlungselemente auch etwas oberflächlich ausgestaltet, obwohl das Heft etwas länger als ein normales Heldenwerk ist. Als Stärke sticht das fordernde Finale heraus.“
– Engors Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Teil des Thorwal-Crowdfundings ist auch das Swafnir-Vademecum gewesen. In Engors zugehöriger Rezension wird der diskursive Charakter der Texte als Ausdruck der Freiheit verstanden. Der Bewertung zuträglich sind zudem die Einflüsse aus Historie und heroischem Sagentum. Den Spielhilfenteil nimmt Engor als Fremdkörper wahr, wenn er an sich auch inhaltlich im Einklang mit dem restlichen Text steht.
„Generell werden Geweihte des Swafnir allerdings als ausgesprochen reizvolles Charakterkonzept dargestellt, indem die Integration in eine Heldengruppe vergleichsweise einfach zu gestalten ist. Zur Motivation, sich auf Abenteuerreisen zu begeben (natürlich gerade auch, wenn es um Seereisen geht), werden hier ausgesprochen viele unterschiedliche Anregungen gegeben.“
Engor in seiner Kritik
Quelle: Engors Dereblick
Das Regionalabenteuer der Gestade des Gottwals trägt den Titel Runen des Schicksals. In seiner Rezensionsreihe zur Regionalspielhilfe hat sich Engor nun auch diesen Band angeschaut. Er findet es weitgehend gelungen, lobt vor allem die vermittelte Stimmung und auch die Vorstellung der Region, sieht aber beim Einstieg und der Einbindung von Proben Verbesserungsbedarf:
„Runen des Schicksals ist ein weitgehend gelungenes Abenteuer, das vor allem die Zielsetzung erreicht, Thorwal und das Gjalskerland anschaulich vorzustellen, zudem werden viele der wichtigen NSC der Region eingeführt. Der Hintergrund sorgt für viel Atmosphäre, gerade durch die Suche nach alten Geheimnissen. Allerdings ist der Einstieg für meinen Geschmack etwas ungünstig motiviert, auf der Reise wird zudem viel zu häufig auf eher langweilige Proben verwiesen, anstatt interaktive Lösungen zu finden.“
– Engors Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Aus der Produktflöte zu „Die Gestade des Gottwals“ stammt das begleitende Heldenbrevier von Carolina Möbis. Engor gibt einen Überblick, wie die Protagonisten durch zusammengehörige Hautbilder in eine Art Schatzsuche geraten und hebt die Rollen der beteiligten Figuren positiv hervor. Die Geschichte, die sowohl in Thorwal als auch dem Gjalskerland spielt, bewertet er insgesamt als „unterhaltsam und spannend“.
„Die Geschichte, die dem Heldenbrevier zugrunde liegt, ist spannend erzählt und abwechslungsreich (auch durch die häufigen Perspektivwechsel bzw. auch die unterschiedlichen Erzählstile befördert), eine Schatzsuche erscheint für eine Nation, die auch ein Piratendasein pflegt, ausgesprochen passend, mit Schwarzaxt wurde zudem ein guter Antagonist gefunden, der gleichermaßen skrupellos wie versöhnlich agieren kann.“
Engor in seiner Rezension
Quelle: Engors Dereblick
Im zweiten Blogbeitrag zur Einbindung von Märchen im Rahmen seiner Khôm-Kampagne entwirft Benjamin Hirth ein kleines Szenario zum zuletzt vorgestellten Märchen (wir berichteten), wobei er zugleich auf eine Methodik vom Blogger Zornhau verweist, die er dabei genutzt hat.
Quelle: Benjamin Hirth
Als ersten Bestandteil aus dem Konvolut des Gestade-des-Gottwals-Pakets hat sich Engor die zentrale Spielhilfe angeschaut. Grundsätzlich sieht er das Werk als gelungen an und attestiert ihm, Vorfreude auf das Spiel in der Region auszulösen. Nicht so gut findet er die Einführung neuer Figuren und die Gestaltung des Mysteria-Kapitels:
„Generell erzeugt das aus meiner Sicht deutlich Vorfreude auf das Spiel in der Region, komplett neu ist zudem fast alles, was mit dem Gjalskerland zu tun hat. Etwas schade ist allerdings, dass gerade auf der Figurenebene viele Veränderungen, die zentral für das Setting sind, recht plötzlich hergeleitet werden und nicht etwas planvoller im Vorfeld hergeleitet wurden. Ebenso sind die großen Geheimnisse im Bereich der Mysteria und Arkana aus meiner Sicht nicht sonderlich vielsagend.“
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Die Übersichtsspiegel für den Januar sind da: Bei Nandurion gibt es wieder den Rezensionsspiegel und den Scriptoriumsspiegel mit den Einträgen aus dem Januar.
Quelle: Nandurion (Rezensionen, Scriptorium)
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