Schlagwort: Engors Dereblick (Seite 19 von 66)
Engor hat sich einen weiteren, schon etwas älteren DSA-Roman angeschaut. Das Daimonicon schneidet dabei recht gut ab und bekommt vor allem ein Brechen von typischen Konventionen in solchen Geschichten attestiert:
»Das Daimonicum ist ein ungewöhnlicher Roman, der mich allerdings gut unterhalten hat, gerade weil mehr als einmal mit typischen Erzählkonventionen und Erwartungshaltungen gebrochen wird. Dies geht allerdings auf Kosten der Nachvollziehbarkeit, wenn die angebahnte Krimihandlung aus den Fugen gerät.«
– aus dem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
In seiner neuesten Rezension schaut Engor auf das im Scriptorium Aventuris veröffentlichte Abenteuer Grauen aus dem Morast. Das Werk bekommt eine gute Bewertung:
»Grauen aus dem Morast ist ein gelungenes Fanabenteuer, das vor allem über einen gut entwickelten Rechercheteil und ein passend ausgearbeitetes Finale verfügt, u.a. mit Kartenmaterial. Generell ist so ein spannendes Kurzabenteuer entstanden, das sich inhaltlich und formal (was Layout, Korrektorat und die generelle Aufmachung betrifft) vor vielen Heldenwerken nicht zu verstecken braucht. Lediglich der Hintergrund des zentralen Gegenstands ist mir zu schwammig dargestellt.«
– aus Engors Fazit
Quelle: Engors Dereblick
In seiner neuesten Rezension hört Engor in die Folge 21 der DSA-Hörspielreihe hinein: Die Wolkensängerin. Das Werk schneidet dabei solide ab, er bemängelt aber das Fehlen echter Höhepunkte in der Handlung:
»Nach langer Wartezeit bietet Die Wolkensängerin eine solide Fortführung der Hörspielreihe. Die Folge hat einen hohen Fantastik-Anteil und setzt viele ungewöhnliche Phänomene akustisch gut in Szene, dafür ist die dramaturgische Kurve diesmal etwas flacher angelegt und es fehlen echte Höhepunkte.«
– aus Engors Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Engor hat sich ein weiteres schon etwas älteres Abenteuer angeschaut: Im Traumlabyrinth. Das Werk bekommt auch bei Berücksichtigung des Alters eine eher schlechte Wertung:
»Im Falle von Im Traumlabyrinth würde ich nicht davon sprechen, dass es schlecht gealtert ist, dafür sorgt vor allem die Traumreise als eher zeitloses Element, die ihrer eigenen Logik folgt und nicht an bestimmte Ereignisse gebunden ist. Dafür würde ich umgekehrt leider sagen, dass es damals schon eines der schlechteren Abenteuer war, indem sowohl die Handlung schwach konstruiert ist als auch die Personenriege völlig blass bleibt.«
– aus Engors Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Der Spieler ist ein schon etwas älterer Roman aus der Heyne-DSA-Reihe. Engor hat den Band wiedergefunden und dies zum Anlass genommen, eine Rezension zum Werk von Christian Jentzsch zu verfassen. Er findet ihn unterhaltsam, sieht aber auch aufgrund des Alters nicht mehr Zeitgemäßes:
»Der Spieler ist ein unterhaltsamer Roman, der sein Potential immer dann gut entfaltet, wenn der Protagonist Halgor seine Fähigkeiten als Spieler nutzen kann und zeigt vor allem eine ungewöhnliche Variante eines Dämonenpaktes. Andere Aspekte werden dafür etwas gröber skizziert und stellenweise erkennt man auch das Alter des Romans an nicht mehr zeitgemäßen Inhalten.«
– aus Engors Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Engor hat sich die für DSA5 überarbeitete und frisch neu erschienene Spielsteinkampagne Spielsteine der Macht angeschaut. Er attestiert ihr eine gute Eignung als Einsteigerkampagne, sieht aber Schwächen bei der Figurenzeichnung und der Rahmenhandlung:
»Spielsteine der Macht funktioniert auch viele Jahre nach seinem ersten Erscheinen noch als gute Einstiegkampagne, die vor allem mit vielen Hilfestellungen für die Spielleitung und abwechslungsreichen Handlungen in den Einzelabenteuern überzeugen kann. Die Figurenzeichnung ist hingegen für mich nicht immer passend bzw. nachvollziehbar und die Rahmenhandlung halte ich für überflüssig.«
– aus Engors Fazit
Quelle: Engors Dereblick
In seiner neuesten Rezension schaut Engor auf das Abenteuer Zeitenstum für Die Schwarze Katze. Den zweite Teil der Ahnenfall-Kampagne kann dabei in seiner Wertung nicht mit der hervorragenden Wertung des ersten Teils mithalten:
»Nach dem aus meiner Sicht sehr gelungenen Auftakt stellt Zeitensturm für mich leider einen deutlichen Rückschritt dar. Das liegt nicht an dem durchaus gelungenen Part in der Gegenwart, der vor allem über reizvolle Figuren verfügt, sondern an der für mich unzureichenden Ausnutzung des Potentials einer Zeitreise, bei der die Spielleitung an gleich mehreren Stellen allein gelassen wird und mit einem Informationsdefizit leben muss. Angesichts der eigentlich extrem spannenden Prämisse des Abenteuers empfinde ich das als sehr schade.«
– aus Engors Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Mendrags Ruf ist ein Soloabenteuer, das 1985 in Knaurs Buch der Rollenspiele erschien. Engor hat sich das Werk angeschaut und kommt zu einer ordentlichen Wertung, weist aber daraufhin, das (auch zeitbedingt) die Bindung an Aventurien eher lose ist:
»Mendrags Ruf ist ein Kuriosum aus der Zeit, in der das Rollenspiel noch in den Kinderschuhen steckte (zumindest in Deutschland). Das Soloabenteuer an sich ist durchaus unterhaltsam, allerdings in den Beschreibungstexten sehr knapp gehalten und oft auch erklärungsarm, wenn es eigentlich nötig wäre, so dass man sich kaum ein echtes Bild von einer Fantasywelt bilden kann (von Aventurien konkret ganz zu schweigen).«
– aus Engors Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Im Dereblick schaut Engor auf den neuen Feenband aus der blauen Reihe: Geschöpfe der Anderswelt. Er sieht das Werk als grundsätzlich gelungen an, verbesserunsgswürdig findet er dabei die Historie und die Ausgestaltung einzelner Feenwelten:
»Geschöpfe der Anderswelt ist ein grundsätzlich gelungener Kreaturenband, der vor allem die Bandbreite der Feenwesen und ihrer Welten gut aufzeigt. In einigen anderen Bandelementen sehe ich umgekehrt auch gewisse Defizite, z.B. im Versuch der Darstellung einer Historie oder in der Skizzierung einiger der konkreten Feenwelten.«
– aus Engors Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Engor hat sich das aktuelle Heldenwerk Bitterer Honig angeschaut. Das Abenteuer bekommt dabei keine gute Wertung:
»Bitterer Honig mag zwar über eine Grundidee mit Potential verfügen, ist aber in der Umsetzung leider überhaupt nicht gelungen. Dies liegt sowohl an formalen Schwierigkeiten, aber auch an einer inhaltlich ungünstigen Raumaufteilung. Ebenso gibt es kaum echte Herausforderungen und die NSC sind zum Teil nicht durchdacht.«
– Engors Fazit
Quelle: Engors Dereblick
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