Autor: Nottel (Seite 2 von 130)
Mit „Die Türme im Nebel“ hat sich Dirk Otto den nächsten DSA-Roman zum Rezensieren vorgenommen. Dieses Werk von Bernard Craw war 2011 der Auftakt zur Reihe „Die Türme von Taladur“.
Besonders überzeugen Dirk Otto die lebendigen Dialoge, die atmosphärische Schilderung der winterlichen Stadt und die geschickte Verflechtung von Kriminalermittlung, Familienfehden und verbotener Liebe. Auch die vielschichtigen Figuren und das spannende Finale gefallen ihm. Kritik übt er an einigen Längen im Mittelteil und der großen Zahl an Figuren, die den Einstieg erschwert.
„Ein lesenswerter Fantasy-Roman für alle, die Intrigen, starke Frauengestalten und eine Prise Krimi mögen […]“
Dirk Otto in seiner Rezension
Quelle: Dirk Ottos Blog
Gleich drei Produkte wurden gestern Abend im Ulisses Scriptorium veröffentlicht:
- „Der Fall des jungen Löwen“ von Kai Lemberg setzt die Geschichte der Kinder des Karmakorthäons fort. Den Preis dafür könnt ihr festlegen.
- Vom selben Autor stammt „Rabeah ya Tumulus – Die verlorene Golgaritin“, eine 5-seitige regelfreie Spielhilfe für 0,00 €.
- Steve Barnes bietet euch mit „Heldenverwaltung DSA5“ in einer html-Datei Heldenerschaffung und -verwaltung zum selbst gewählten Preis.
Quelle: Ulisses Scriptorium
Bei Engors Dereblick gibt es eine neue Rezension. Besprochen wird das vor kurzem erschienene Die Tunnel unter Fasar von Dominic Hladek für Die Schwarze Katze. Es widmet sich der legendären Unterwelt Al’Tacht; wie in den bisherigen Regionalbeschreibungen führt ein Erwachter als Ingame-Erzähler durch den Text.
Engor lobt den Beschreibungsstil, der nur die Schlaglichter zeigt, die für ein Abenteuer relevant sein können, und die gelungene Vernetzung mit dem Bestiarum Fasar. Kritisch sieht er, dass bei nur 11 Seiten viele Orte und NSC mehr Hintergrund bräuchten, um direkt nutzbar zu sein. Außerdem hätte er sich für diesen Schauplatz eine Karte gewünscht. Sein Fazit:
…einige sehr spannende und lohnende Schauplätze hinzu, die viel Atmosphäre bieten.
Quelle: Engors Dereblick
Da Engor den Vergleich mit dem aktuellen Lexikon interessant findet, hat er sich „Das Lexikon des Schwarzen Auges (1995)“ angeschaut. Gemessen am Zeitpunkt der Veröffentlichung befindet er das Werk als „funktional“. Die Vermischung von Lexikon und Bibliographie sieht er nicht nur als unentschlossens Bandkonzept, sondern eher dem damals 10-jährigen Bestehen von DSA geschuldet. Insofern ist es für ihn ein Jubiläumsband mit heutzutage stark nostalgischem Charakter.
„Der Wert liegt hier eindeutig im Nostalgischen, denn ein schöner Band ist es nach wie vor.“
— aus Engors Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Zum Samstag ist die aktuelle Folge 3 der Romanserie „Bosparan“ erschienen. Das Werk von Jelena Kurbegovic und Ramona von Brasch gibt es wie üblich als Pay-what-you-want im Ulisses Scriptorium.
Quelle: Ulisses Scriptorium
Am Samstag, 14.11.2026, findet der von Ulisses Spiele unterstützte DSA-Tag statt (wir berichteten). Auf Facebook weist das Projekt, das von Antje Perz und Benny Briesemeister ausgerichtet wird, darauf hin, dass bereits Vereine ihre Teilnahme zugesagt haben; zudem haben die beiden einen Stand auf der DreieichCon. Auf der Webseite ist beschrieben, wie ihr teilnehmen könnt.
Quelle: Facebook, DSA-Tag
Knapp drei Jahre nach dem Crowdfunding von Dragonbane ist der ELF-Regionalband „Die Grüne Ebene“ als Druckwerk an die Unterstützer ausgeliefert worden, die PDF-Version erschien etwas früher (wir berichteten). Engor hat bereits eine Rezension dazu verfasst, darin äußert er sich weitgehend überzeugt. Besonders gefallen ihm die vielschichtige Beschreibung der Region rund um Travingen, die zahlreichen Tabellen und Spielhilfen sowie die sieben enthaltenen Abenteuer. Auch die Illustrationen und das umfangreiche Kartenmaterial finden seine Zustimmung. Allerdings vermisst er größere Mysterien und ausgeprägtere Konflikte. Zudem hätte er sich bei den Abenteuern abwechslungsreichere Handlungen gewünscht. Insgesamt kommt er zu einer guten Wertung und lobt besonders die Möglichkeiten für längerfristiges Spiel:
„Trotzdem wird aus meiner Sicht ein schöner Mikrokosmos erstellt, der auch eine gewisse Langzeitmotivation hat.“
Engor in seiner Kritik
Quelle: Engors Dereblick
17 Seiten umfasst die düstere DSA-Erzählung „Die letzte Bitte“ von Dominique Witt. Das PDF gibt es im Scriptorium für € 2,50.
Quelle: Ulisses Scriptorium
Blogger Dirk Otto hat den Fan-Roman „Eigeboren“ von Ramona von Brasch rezensiert. Dem Werk, das kürzlich im Scriptorium erschien (wir berichteten) vergibt er vier von fünf Sterne. Besonders gefallen ihm die lebendigen Figuren, die scharfzüngigen Dialoge und die atmosphärische Darstellung Araniens. Kritik gibt es unter anderem an teils verwirrenden Perspektivwechseln und einigen erzählerischen Längen. Sein Fazit:
„ein atmosphärischer, emotional tiefgründiger und sehr unterhaltsamer Fantasy-Roman, der seine Stärken in den Beziehungen und der Sprache hat.“
Quelle: Dirk Ottos Blog
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