Schlagwort: Engors Dereblick (Seite 65 von 72)
Der fünfte Band Blutsbande aus der Reihe Das Blut der Castesier wird auf Engors Dereblick beleuchtet. Die Annahme, dass sich die drei Handlungsstränge kreuzen würden, bestätigt sich am Ende zumindest teilweise. Engor fasst die Geschichte und Entwicklung der Charaktere Lucia, Sabella und Valerius zusammen: Lucia, der Gladiatorin, bescheinigt er am wenigsten Entwicklung. Beim Bandenführer Valerius sieht er die interessanteste Perspektive, unter anderem auch, weil sich dort offene Fragen um die ursprüngliche Geschichte aufgetan haben.
„Bemerkenswert ist nach wie vor die Anlage aller Geschwister als Charaktere mit dunklen Schattierungen, begehen doch alle drei auch in diesem Roman moralische Grenzüberschreitungen.
Zudem deutet sich an, dass es um weit mehr als die einfache Rachegeschichte geht, die in den ersten Romanen entwickelt wurde.“
Engor in seiner Rezension
Quelle: Engors Dereblick
Die zehnte Folge der DSA-Hörspielreihe der WinterZeit Audiobooks heißt Das Geisterschiff. Engor hat sie sich angehört und eine Rezension dazu verfasst. Im Fazit sieht er ähnliche Stärken und Schwächen wie auch bei den letzten Folgen:
„Die Geschichte ist unterhaltsam gestaltet und wird von einer ausgesprochen professionellen technischen Machart getragen. Dafür ist die Recherche weiterhin fehlerhaft, so dass man immer wieder Widersprüche zu aventurischen Verhältnissen findet, die zumeist vermeidbar erscheinen.“
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Engor hat sich die Sammlung Harteschales Hausregeln angeschaut. Das Werk bietet auf ca. 150 Seiten alternative Regeln zum Regelsystem DSA4.1 an. Engor attestiert der Spielhilfe, dass man die Arbeit merkt, die hineingeflossen ist.
„Hier kann man sich recht einfach das herausgreifen, was den eigenen Bedürfnissen entspricht. Zudem erfolgen häufig notwendige Erläuterungen, welcher Gedanke bei der jeweiligen Regelvariante Pate gestanden hat, an vielen Stellen werden die reinen Erklärungen zudem durch Beispiele angereichert.“
Engor in seiner Kritik
Die siebenteilige Dokumentation zu Das Schwarze Auge kann auf YouTube angeschaut werden. Engor hat sich die von Ulisses Spiele in Auftrag gegebene und von Orkenspalter TV produzierte Reihe angeschaut und sich seine Gedanken dazu gemacht. In seinem aktuellen Beitrag auf dem Dereblick lässt er die Eindrücke noch einmal vor dem inneren Auge Revue passieren und hebt hervor, was ihn besonders beeindruckt hat und in welcher Richtung er sich mehr Inhalt gewünscht hätte.
Quelle: Engors Dereblick
In seiner neuesten Rezension blickt Engor auf den neuen DSA-Roman vom Label Rocket Books. Die Elfe vom Veitner Moor schneidet dabei durchaus gut ab, es gibt aber auch Elemente, die ihm nicht so gut gefallen:
„Die Elfe vom Veitner Moor ist ein unterhaltsamer Roman, der vor allem durch seine Atmosphäre und seine sympathischen Protagonistinnen überzeugen kann. Als problematisch empfinde ich allerdings die Vielzahl an logischen Brüchen, die vor allem durch ein etwas überdimensioniertes Finale zustande kommen.“
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Der erste Band des Aventurischen Herbariums wurde Engors prüfendem Dereblick unterzogen. In seiner Rezension dazu verrät er, woher sein Vorbehalt gegenüber Pflanzen bei DSA stammt. Dennoch gefällt ihm dieses Herbarium wegen der Ingame-Texte und der für den Abenteuereinsatz geeigneten Pflanzen und Rezepte, insbesondere darunter der Alraunige Homunculus. Trotz ein paar weniger Längen wie bei den Landschaftstypen und Regionen bewertet er die Spielhilfe als sehr brauchbar und inspirierend für Abenteuerszenarios.
„Ich hoffe sehr, dass solche Figuren [Homunculus] in Zukunft auch Verwendung finden, ohnehin würde ich mir mehr von solchen innovativen Ideen wünschen, auch wenn diese natürlich Platz kosten, ist die Beschreibung doch um ein Vielfaches länger als bei jedem anderen Rezept oder jeder Pflanze (wobei ich allerdings der Meinung bin, dass es sich bei diesen 7 Seiten um eine hervorragende Investition handelt).“
Engor in seiner Rezension
Quelle: Engors Dereblick
In seiner neuesten Rezension beschäftigt sich Engor mit dem frisch erschienenen Heldenwerk-Abenteuer Der stille Pfad. Sein Fazit ist dabei sehr gemischt, er lobt die Ausarbeitung des Settings, sieht aber für seinen Geschmack zu wenig Abenteuer:
„Als sehr gelungen betrachte ich die Hintergrundgestaltung, in der die Bewohner des Städtchens sehr gut beschrieben wurden und für den Spielleiter alles maßgerecht ausgearbeitet wurde. Leider fehlt eindeutig der Raum für eine angemessene Ausgestaltung der Spannung, die Lösung des Abenteuers ist im Gegenteil völlig unspektakulär und eher im Negativen bodenständig.“
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Engor kam nun dazu, die 56. Ausgabe der Memoria Myrana (wir berichteten) durchzuschauen und darüber zu berichten. Vertreten sind darin Abenteuer und neue Spezies für Myranor, Vesayama und Rakshazar. Das umfangreiche Abenteuer für Rakshazar stellt für ihn das Highlight der Ausgabe dar. Zu den Spielhilfen meint er beispielsweise:
„Die Spielhilfen sind durchweg sehr interessant, wobei die Lapintar ein wenig kurios wirken, aber dafür sehr ausdifferenziert vorgestellt werden. Etwas reizvoller erscheinen mir die Arachnäer, wobei ich den Versuch interessant finde, Spinnenwesen einmal nicht negativ darzustellen, sondern sie als kulturschaffende Wesen zu etablieren.
Engor in seiner kritik
Ebenfalls im Bornland, genauer in Festum, spielt Ina Kramers neue Erzählung Madame um Mitternacht (wir berichteten). Engor hat die psychedelische Reise trotz Vorbehalten mitgemacht und es offenbar nicht bereut. Sein Fazit fällt entsprechend positiv aus.
„Wie schon bei ihrer ersten neuen Veröffentlichung gelingt es der Autorin erneut, viele Reminiszenzen an das „alte“ Aventurien zu erzeugen, ist die Handlungszeit doch wiederum deutlich in einer Zeit vor den weltumspannenden Krisen der jüngeren aventurischen Geschichte verortet.“
Engor in seiner Rezension
Quelle: Engors Dereblick
Engor hat sich Aventurisches Götterwirken II angeschaut und auf Herz und Nieren überprüft. Er lobt die Erweiterung der Bandbreite spielbarer Charaktere und auch das Hervorheben von Kulten jenseits des zentralen Zwölfgötterglaubens, kritisiert aber auf der anderen Seite die allgemeine Strukturierung der Regelergänzungsbände:
„[…] vor allem ist es der Verdienst de[s] Bandes, den Fokus auf Figuren zu legen, die abseits der herkömmlichen Konzepte liegen, vor allem die Schamanen als Mitglieder von eher kleineren Kulturgemeinschaften sind sicherlich eine Bereicherung. Nach wie vor sehe ich aber konzeptionelle Probleme, die in erster Linie viele Wiederholungen erzeugen und die Nutzbarkeit als Nachschlagewerk einschränken.“
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
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