Kategorie: RSP-Blogs (Seite 38 von 120)
Als letztes Produkt aus der Riege des Crowdfundings zu Die Gunst der Göttin hat Engor in seiner neuesten Rezension das Kompendium begutachtet. In der Summe bekommt dieses eine mittlere Wertung, wobei auf der positiven Seite viel interessantes Material gelobt wird, auf der negativen das Fehlen von versprochenen Schwerpunkten bei den Stadtbeschreibungen und die inhaltliche Gestaltung der enthaltenen Abenteuer:
»Das Kompendium der Gunst der Göttin enthält viel interessantes Material, allerdings ist die Umsetzung nicht immer gelungen. So sehe ich bei beiden Abenteuern inhaltliche Gestaltungsdefizite (z.B. in Form oberflächlicher Recherchemöglichkeiten), während die alte Oron-Spielhilfe eher nur noch historischen Wert hat. Bei den Stadtbeschreibungen fehlen mir Schwerpunkte, die klar als Bonusziele angekündigt wurden.«
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
In einer Kolumne gibt es bei Steamtinkerers Klönschnack eine Erinnerung an die DSA-Musik-CD Bardensang von Amber und Gefährten.
Quelle: Steamtinkerers Klönschnack
In Engors Dereblick gibt es nun auch eine Rezension des Levthan-Vademecums, das im Rahmen des Crowdfundings von Die Gunst der Göttin erschienen ist. Das Werk wird dabei von Engor nicht gut bewertet, lediglich das Abschlusskapitel betrachtet er als gelungen. Allgemein sieht er den Fokus nicht in eine Richtung gesetzt, die ihm zusagt:
»Der Fokus im Inhalt liegt viel zu sehr auf dem reinen Hedonismus, der ja durchaus seine Berechtigung hat, aber in extremer Redundanz immer wieder mit neuen plakativen Beispielen unterstrichen wird, dass es für mich zum reinen Selbstzweck verkommt. Enttäuschend empfinde ich auch die Betonung einen fast ausschließlichen Männerkults. Als gelungen betrachte ich lediglich das Abschlusskapitel mit vielen wirklich hilfreichen Anregungen.«
– aus Engors Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Nanduriat Krassling hat eine neue Kolumne mit dem Titel Tod der Rezension verfasst. Der Text startet als Reaktion auf zwei DORPcast-Ausgaben und auch eine Kolumne von Engor zum Thema Rezensionen.
Quelle: Nandurion
Als nächsten Band aus dem Crowdfunding Die Gunst der Göttin hat sich Engor den Meisterpersonenband Rahjas Diener angeschaut. Das Werk wird von ihm positiv eingeschätzt, auch wenn der enge, themenabhängige Fokus ihm eher nicht zusagt:
»Diener Rahjas halte ich für einen durchaus innovativen Band, der die anderen Bücher des Crowdfundings gut ergänzt (allerdings leider nicht immer so genutzt wird) und viele Zusatzinformationen zu den beschriebenen Charakteren enthält. Somit würde ich mir diese Art von Produkten öfter wünschen, allerdings nicht mit einem derart spezialisierten Fokus (u.a. auf erotische Vorlieben, was natürlich umgekehrt zum Crowdfunding und seinem Thema passt), sondern mit mehr Referenzen auf mögliches Konfliktpotential (was wiederum neue Abenteueranlässe liefern kann).«
– aus Engors Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Nachdem er die Einzelprodukte jeweils für sich bewertet hat, schaut Engor nun noch einmal auf das Gesamtpaket des Wüstenreichs. Insgesamt kommt er zu einem positiven Fazit und betont, dass er die stärkeren Anpassungen am Setting über den Metaplot für ein wichtiges Element hält:
»Was die Einzelprodukte angeht, komme ich unterm Strich zu einem mehrheitlich positiven Urteil. Was die Regionalspielhilfe betrifft, gehöre ich – wie erwähnt – zu der Fraktion, die sowohl die Zweite Offenbarung als auch das Zeitalter der Rache als gute Impulse wahrnimmt, dementsprechend bin ich auch mit dem Band zufrieden. […] Was ich in jedem Fall für einen richtigen Ansatz halte, ist, dass nach meinem Dafürhalten im Vergleich zu den anderen DSA5-Regionalspielhilfen die tiefgreifendsten Änderungen im Metaplot vorgenommen wurden. Mut zur Veränderung und nicht bloßes Verwalten von tradierten Elementen halte ich für absolut wichtig, nicht zuletzt, um neuen Bänden auch einen Mehrwert gegenüber ihren Editionsvorgängern zu geben.«
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
In seiner nächsten Rezension zum Gunst-der-Göttin-Crowdfunding schaut Engor auf den Ingameband Amaziella Bosvanis Bordellführer. Das Werk schneidet dabei sehr schlecht ab. Auch wenn er einzelne gute Texte sieht, findet er viele inhaltliche Dopplungen in den Texten, Widersprüche und eine hohe Zahl an Rechtschreibfehlern:
»Inhaltlich wird der erwartete Fokus leider viel zu oft nicht eingehalten und die Beschreibungen konzentrieren sich auf kaum aussagekräftige oder abenteuerrelevante Aspekte. Ein enormes Manko ist aber die formale Machart des Bandes, indem viele stilistische Mängel erkennbar sind, vor allem aber auch redundante Anteile und sogar eindeutige Widersprüche in den Texten. Schade ist auch, dass es durchaus gelungene Texte gibt, die aber in der Summe völlig untergehen, was auch die merkwürdige Uneinheitlichkeit unterstreicht. Das Korrektorat ist angesichts einer dreistelligen Fehlerzahl völlig ungenügend.«
– aus Engors Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Engor hat sich Zukunft im Sand, die Abenteuer-Anthologie zum Wüstenreich, angeschaut und kommt zu einem positiven Fazit. Er lobt u. a., dass auch Thalusien hier Impulse erhält:
»Das titelgebende Zukunft im Sand verfügt dabei über einen intensiven Bezug zum Setting, die gewählten Mittel können mich aber nicht immer überzeugen bzw. nehme ich nicht immer als attraktiv wahr. Zu Asche und Staub und Kind zweier Welten halte ich für zwei sehr starke Abenteuer mit überzeugenden Plotideen und vielen fantastischen Elementen. Wichtig ist aus meiner Sicht auch, dass hier nicht nur das Wüstensetting, sondern auch der thalusische Metaplot Impulse erhält.«
– aus Engors Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Im Rahmen des Crowdfundings zu Die Gunst der Göttin konnte bei Facebook auch ein Soloabenteuer um Die Khabla-Chroniken gespielt werden, das als Bonusziel dann auch als kurzes Soloabenteuer freigeschaltet wurde. Engor hat sich das fertige Werk nun angeschaut und sieht es als schönes Gimmick, das zwar unspektakulär, aber eine nette Dreingabe im Rahmen des Crowdfundings sei:
»Das Abenteuer ist im besten Sinne eine nette Dreingabe zum Crowdfunding, inhaltlich aber völlig unspektakulär und sorgt eher für den einen oder anderen Schmunzler. Trotzdem finde ich es gut, wenn solche kleinen Ideen genutzt werden, um Die Gunst der Göttin um ein kleines Abenteuer zu ergänzen, selbst wenn es eben kein großer Wurf ist.«
– aus Engors Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Stunden der Sehnsucht ist die Kurzgeschichten-Anthologie aus dem Crowdfunding Die Gunst der Göttin. i hat sich das Werk angeschaut und kommt zu einem gemischten Fazit:
»Stunden der Sehnsucht hinterlässt bei mir einen sehr durchwachsenen Eindruck. Zu viele Geschichten sind mir zu plakativ und inhaltsleer angelegt oder ich empfinde die Schwerpunkte falsch gesetzt. Das bedeutet nicht, dass der Band nicht auch einige sehr lesenswerte Highlights beinhaltet, diese sind mir aber unterm Strich zu rar gesät.«
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Neueste Kommentare