Kategorie: Rezension (Seite 91 von 118)
Unheilvolles Grauen ist eine Anthologie mit drei Abenteuern aus dem DSA-Cthulhu-Paket zu Sandy Petersens Cthulhu Mythos. André Frenzer vom Ringboten hat das Werk rezensiert, empfindet die Abenteuer als durchaus gut, stellt sich aber die Frage, wofür man diese in Aventurien brauchen sollte:
„Ja, es sind gute, teils auch recht gruselige Abenteuer in dieser Anthologie. Und ja, für Solo-Spieler ist er eine angenehme Abwechslung. Aber auch „Unheilvolles Grauen“ beantwortet nicht die Frage, wofür man den Mythos in Aventurien wirklich braucht, außer für einen außergewöhnlichen One-Shot.“
– André Frenzer in seinem Fazit
Quelle: Ringbote
Der Sternenwanderer hat sich die Regionalspielhilfe zu den Dschungeln Meridianas und den Waldinseln angeschaut. Die Dampfenden Dschungel schneidet dabei grundsätzlich gut ab, einzelne Aspekte werden aber auch bemängelt, darunter die als sehr kleinteilig empfundenen Regeln und die Verteilung der Beschreibung der Stämme auf den Band:
„Zuletzt wirken die Regeln stellenweise wieder arg kleinteilig. Neben dem Avilea (Vogelruf) noch den Papageienruf einzuführen, ist das beste (Negativ-)Beispiel dafür.
Davon abgesehen bleibt eine gute Regionalbeschreibung, die nicht nur für Freunde der schwarzen Aventurier viel Spielstoff bietet. Auch die Mysterien der Region laden zu Abenteuern ein.“
– Der Sternenwanderer in seinem Fazit
Quelle: Sternenwanderer-Blog
Mit dem September ist auch das dritte Quartal des Patzerjahres 2020 zu Ende gegangen und damit ist es Zeit für gleich drei neue Spiegel-Artikel von Nandurion:
Im Forenspiegel für das Quartal Juli bis September findet ihr die downloadbaren Projekte von Fans für Fans, die sich in Foren und anderen Fan-Seiten finden lassen.
Im Scriptoriumsspiegel findet ihr die die Neuzugänge des letzten Monats in Ulisses‘ Plattform für Fanwerk.
Der Rezensionsspiegel schließlich listet die DSA-relevanten Rezensionen des Monats September auf, bei denen wenig überraschend die Dampfenden Dschungel einen Schwerpunkt bilden.
Quelle: Nandurion (Forumsspiegel, Scriptoriumsspiegel, Rezensionsspiegel)
In der Reihe der DSA-Romane des Imprints Rocket Books ist vor kurzem Der Erbe von Tannfels von Dominik Schmeller erschienen. Engor hat sich den Band angeschaut und kommt zu einem positiven Ergebnis, wobei er teilweise ein wenig Kritik an der Nachvollziehbarkeit der Handlung äußert:
„Der Erbe von Tannfels ist ein unterhaltsamer Roman, der in einem kleinen Format eine trotzdem anschauliche Geschichte des Kampfes der Unterdrückten gegen den hartherzigen Tyrannen zeigt. Stellenweise gibt es aber auch erkennbare Bruchstellen innerhalb der Handlung, in der die Aktionen der Figuren nicht passend motiviert erscheinen bzw. weitere Ausführungen sinnvoll gewesen wären bzw. Handlungsteile nicht in einen nachvollziehbaren Kontext gesetzt werden.“
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Bei Nandurion gibt es den zweiten Teil der Rezension zu Der Ruf der Bahalyr. Am Ende sammelt Einhorn Krassling seine Eindrücke im Fazit, in dem er dem Abenteuer bescheinigt, einen guten Einstieg und eine schöne Atmosphäre zu bieten, die Ausführung der Ideen empfindet er aber als Schwachpunkt:
„Atmosphärisch bietet das Abenteuer also alles, was man erwarten durfte. Die Spielleitung wird jedoch einiges an Arbeit hineinstecken müssen. Das ist bedauerlich, da ich die Kampagne potentiell als Bestseller gerade unter den jüngeren Spielrunden sehe. Alles in allem kann Der Ruf der Bahalyr ein großartiges Abenteuer werden, wenn man bereit ist in die Vorbereitung zu investieren.“
– Krassling in seinem Fazit
Quelle: Nandurion
Nanduriat Krassling blickt auf Der Ruf der Bahalyr, den ersten Teil der Sternenträger-Kampagne. Seine Rezension ist dabei in zwei Teile geteilt, der erste ist aktuell bereits bei Nandurion zu lesen.
Quelle: Nandurion
Aus der Reihe der nicht kanonischen DSA-Romane von Rocket Books, dem Imprint von FanPro und Blitz-Verlag, stammt auch Greetja, das neue Werk von Ina Kramer. Engor hat sich die Geschichte angeschaut und kommt zu einem sehr positiven Fazit:
„Greetja ist ein kluger und gelungener Roman, der vor allem solche LeserInnen anspricht, die eine eher leisere Tonalität zu schätzen wissen. Als Stärken sind primär die sehr ungewöhnliche Figurenkonstellation und die sehr konsistente Schilderung des bornischen Aventurien zu nennen. In erster Linie handelt es sich um eine sehr ausführliche Charakterstudie, wobei gerade die Hauptfigur sehr facettenreich gezeichnet ist.“
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Als letztes Druckwerk mit Textinhalt aus dem Regionalpaket zu den Dampfenden Dschungeln rezensiert Engor in seinem aktuellen Beitrag nun die zugehörige Rüstkammer. Er kommt zu einem positiven Fazit und sieht vor allem die regionalen Besonderheiten gut präsentiert, würde sich aber mehr direkt spielbare Elemente wünschen:
„Die Rüstkammer der dampfenden Dschungel bietet ein sehr abwechslungsreiches Arsenal an Ausrüstungsgegenständen und Waffen, die sich auch von den Inhalten der bisherigen regionalen Rüstkammern unterscheiden und die Eigenheiten der Region gut unterstreichen und nutzen. Allerdings fehlt es mir an direkt spielbaren Elementen, die in den vergleichbaren Bänden bisher zumeist enthalten waren.“
– Engor in seinem Fazit
Quelle: Engors Dereblick
Ebenfalls passend zum Monatsthema „Halt Polizei!“ des Karnevals der Rollenspielblogs rezensiert Dnalor ein DSA4-Abenteuer von Anton Weste. In Die Herren von Chorhop besetzen die Helden das Amt des Schutzprätors, nach Dnalors Worten das Analogon zum „Polizeipräsidenten“ der Stadt. Als Spoiler gekennzeichnet führt er die Vorkommnisse auf, mit denen die Helden während ihrer Amtszeit zu tun bekommen.
„Auch wenn zwei, drei Abenteuer wenig mit Polizeiarbeit zu tun haben, denke ich, ist Die Herren von Chrochop [sic] immer noch die Referenzgröße, an der sich Polizeiabenteuer in einer Fantasywelt messen muss.“
Dnalor in seinem Fazit
Quelle: Dnalors Fantasy-Blog
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